Staufstufe Krotzenburg: 600 Radfahrer täglich

Kreisbeigeordneter Jannik Marquart (links) und Elmar Sachs (Mitte) wollen gemeinsam mit Theresa Neumann, Bürgermeisterin von Krotzenburg, Klein-Krotzenburgs Bürgermeister Christian Spahn (Zweiter von links) und Alexander Böhn (rechts), Kreisbeigeordneter des Landkreises Offenbach, die Radverkehrssituation an der Staustufe Großkrotzenburg verbessern.

Großkrotzenburg

Zwei quer über den Weg verlegte, schmale Schläuche und ein kleiner heller Kasten mit technischem Equipment hinter dem Zaun, dazu ein Hinweisschild des Main-Kinzig-Kreises: So sah die Radverkehr-Zählstelle aus, die vom 19. August bis 15. September das Radverkehrsaufkommen kurz vor der Staustufe Krotzenburg gemessen hat – und zwar in beide Fahrtrichtungen. Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, hatte die Apparatur von der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) kostenfrei ausgeliehen, eigenhändig aufgebaut und für einen knappen Monat zum Einsatz gebracht.

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Die Messung hat ergeben, dass unter der Woche durchschnittlich knapp 600 Radfahrerinnen und Radfahrer pro Tag die Mainquerung nutzen, am Wochenende sind es etwa 490 pro Tag. Die meisten von ihnen sind wochentags etwa von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr unterwegs. Einen zweiten Peak gibt es etwa zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr. Bis zum Abend bleibt die Zahl mit 30 bis 50 Radfahrerinnen und Radfahrern in der Stunde relativ hoch. Am Wochenende verteilt sich das Radverkehrsaufkommen auf den ganzen Tag und erreicht am Nachmittag Spitzenwerte.

Kreisbeigeordneter Jannik Marquart (CDU) erläuterte, warum das Zählgerät an der Staustufe zum Einsatz kam: „Die Staustufe über den Main wird von Schülerinnen und Schülern genutzt, aber auch von Menschen, die mit dem Rad zur Arbeit pendeln, sowie von Erholungssuchenden, die mit dem Rad unterwegs sind. Die steile Treppe zu beiden Seiten der Staustufe erschwert ihnen jedoch die Überquerung des Flusses, vor allem, wenn sie ein E-Bike fahren. Die sind meistens schwer und können nur mit Kraft die Treppe hinaufgehievt werden.“ Es gebe zwar Auffahrrampen für die Räder, aber diese seien zum einen sehr steil und zum anderen für Kinderwagen gedacht. Für Rollstühle seien sie gänzlich ungeeignet. „Verlässliche Daten zum Radverkehrsaufkommen sind eine wichtige Voraussetzung, um Infrastrukturmaßnahmen für den Radverkehr zu planen, auch an dieser Stelle. Wir wollten also wissen, wie viele Menschen die Staustufe nutzen, um von Großkrotzenburg nach Klein-Krotzenburg zu kommen“, ergänzte Elmar Sachs.

„Im nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit Theresa Neumann (CDU), Bürgermeisterin von Großkrotzenburg, und Christian Spahn, Bürgermeister der Gemeinde Hainburg, das Gespräch mit möglichen Fördermittelgebern suchen. Unser Ziel ist zu prüfen, ob ein barrierefreier Ausbau des Zugangs der Staustufe möglich ist und in welchem Umfang er gefördert werden kann“, betonte der Kreisbeigeordnete. Es gehe ausschließlich um die Zu- und Abgänge, erläuterte Jannik Marquart, die eigentliche Staustufe bleibe unverändert.

Elmar Sachs wies abschließend darauf hin, dass alle Kommunen des Kreises bei der AGNH kostenfrei und für die Dauer eines Monats mobile Zählgeräte ausleihen können. Nur die Kosten für den Weiter- beziehungsweise Rückversand müssen von den Kommunen übernommen werden. Interessierte Kommunen können für weitere Informationen an den Radverkehrsbeauftragten wenden. Erreichbar ist er unter der Telefonnummer 0 60 51 85-10035 und per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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