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Eine solche Spielstätte wird von der Landesregierung gefördert, wenn die Gemeinde bestimmte Auflagen erfüllt. Die Gemeindevertretung beschloss schließlich mit Mehrheit diesen allseits gelobten Antrag der Fraktion „Initiative 2.0“ der Verwaltung zur Verwirklichung zu übertragen Schließlich übernahm die Bürgermeisterin diese Idee und stellte sie in einem Jugendforum den Anwesenden zur Aussprache vor. Viele Varianten wurden diskutiert und schließlich drei Jugendliche beauftragt, das Konzept weiter zu entwickeln. Die Verwaltung war durch den Beschluss beauftragt, ein entsprechendes Gelände zu finden. Die notwendigen Gelder sind im Haushalt eingestellt.

"Doch seit über einem Jahr ist es der Verwaltung und der Bürgermeisterin noch immer nicht gelungen, einen entsprechenden Standort zu finden. Bei der letzten Sitzung des Sozialausschusses wurde darüber hinaus auch bekannt, dass überhaupt noch kein Zuschuss beim zuständigen Ministerium beantragt wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass beim letzten Jugendforum in dieser Woche sich von 800 Kindern und Jugendlichen nur 7 angesprochen fühlten, mit der Bürgermeisterin zu diskutieren. Bei dem Treffen davor waren es noch immerhin über 30. Es ist auch nachvollziehbar, dass immer weniger junge Menschen der Bürgermeisterin ihr Vertrauen schenken, da sie es selbst erleben mussten, dass ihr zentraler Wunsch nach Errichtung eines wie immer gearteten Bolzplatzes bis heute noch nicht realisiert wurde. Inzwischen verdichtet sich der Eindruck, dass einzelne Gemeindevertreter die zweckbestimmten Gelder für den Bolzplatz lieber zur Sanierung der Kinderspielplätz nutzen wollen. Dieser Zweckentfremdung kann die Fraktion Initiative 2,0 nicht zustimmen. Unser Vorschlag wäre, die Fläche vor dem Hallenbad nach den Bestimmungen des Landes als Bolzplatz anzulegen, so dass ihn durch die zentrale Lage viele Zielgruppen, neben einzelnen Jugendlichen auch Schulklassen, das JUZ und engagierte Ortsbürger, nutzen können", so die Initiative 2.0 in einer Pressemitteilung.

Aktueller Nachtrag

"Jetzt erhielten alle Gemeindevertreter ein Schreiben aus dem Rathaus mit dem Anhang eines Briefes des Jugendleiters der Germania 09 – adressiert an alle Gemeindevertreter sowie an die Bürgermeisterin - der einen konstruktiven Beitrag zum Standort eines Bolzplatzes, nämlich auf dem Gelände des Vereins, beisteuerte. Nur war das Schreiben des Vereins vom 7. Juni 2024 – also vor fünf Monaten (!!). Das heutige Verwaltungsschreiben war ohne Entschuldigung, es wurde nur lapidar mitgeteilt, dass der Brief des Vereins jetzt in die Beratungen auf der Suche nach einem Bolzplatz einbezogen werde. Mit peinlich kann man die Situation nicht mehr beschreiben“, erklärte der Vorsitzende der Fraktion Initiative 2.0, Aloys Lenz. „Deutlicher kann man das Chaos und Tohuwabohu auf dem Schreibtisch der Bürgermeisterin nicht demonstrieren. Sie hat überhaupt keinen Überblick mehr über die einzelnen Baustellen am Ort und erst recht keine Lösungsansätze. Es ist eine Unverfrorenheit, den Brief eines gewichtigen Vereins an die Gemeindevertreter einfach liegen zu lassen und ihn nicht an die Adressaten weiterzuleiten“, erklärten Müller und Lenz abschließend.


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