Stellungnahme der Grünen zur Fernwärmeerzeugung

Großkrotzenburg

"Da der Bau der neuen Fernwärmeerzeugung in Großkrotzenburg nun vermehrt aufgrund offensichtlich aus der Luft gegriffener Zahlen für die zu erwartenden Kosten (37 Mio., 50 Mio.!) in Frage gestellt wird, möchten wir an folgende Fakten erinnern", so die Grünen Großkrotzenburg in einer Pressemitteilung.

Morgenpost

Bei der Planung der Anlage sei von einer Investitionssumme von 30 Millionen Euro ausgegangen worden: "Diese Summe verringert sich durch die Förderung des Projekts durch den Bund in Höhe von 9 Millionen Euro auf 21 Millionen Euro, die dann letztendlich von den Fernwärmekunden über die geplante Laufzeit zu bezahlen sind. Dafür werden sich mittel- und langfristig aber die Betriebskosten deutlich verringern, denn statt des Erdgases, das in den nächsten Jahren durch die CO2 Abgabe immer teurer werden wird, kommt ein Energiemix erneuerbarer Energien (Biomasse, Photovoltaik und Flusswärme) zur Wärmeerzeugung zum Einsatz. Das sollte man bedenken, wenn man jetzt vorschlägt, die Fernwärme lieber aus Hanau zu beziehen. Das wird auch nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen sein, und wenn wir die Fernwärme tatsächlich von dort beziehen, gilt: Auf die Preisgestaltung der Stadtwerke Hanau haben wir gar keinen Einfluss, während die Gemeindewerke immerhin von einem Aufsichtsrat kontrolliert werden, an dessen Spitze die Bürgermeisterin steht und dessen Mitglieder durch die Gemeindevertretung bestimmt werden."

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: "Ebenso stellen wir die Frage, wann die Verhandlungen mit Uniper im Rathaus zur Chefsache gemacht werden. Wir bleiben dabei, dass unsere Forderung gegenüber Uniper die Nutzung des bereits bestehenden Hilfskessels zur Fernwärmeerzeugung sein muss. Verweise auf die nachweislich falschen Aussagen Unipers zum Verbot der Nutzung von Abwärme in früheren Verhandlungen sollten hier unsere Verhandlungsposition eher stärken. Eine Mietzahlung für die angeschafften Hilfskessel ist nicht zu akzeptieren. Uniper muss klar gemacht werden, dass es höchst unklug ist, sich als Unternehmen in einer Gemeinde verhasst zu machen, wenn man plant, das dortige Kraftwerk um einen weiteren Gasblock zu erweitern, eine Milliardeninvestition, die im Rahmen der Energiewende zu einem großen Prozentsatz vom Bund gefördert wird. Wir als Grüne unterstützen das Projekt der neuen Fernwärmeerzeugung und stellen mit Bedauern fest, dass die mehr als nur ungeschickte Kommunikation seitens der Gemeindewerke und der EAM bereits jetzt einen nicht unerheblichen Schaden verursacht haben dürfte. Hier muss Vertrauen zurückgewonnen werden, indem die letzte Preiserhöhung schnell und erheblich reduziert und eine glaubwürdige Kostenkalkulation für die Zukunft vorgelegt wird."

 


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