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"Zahlreiche Anträge der SPD-Fraktion in den vergangenen Jahren haben sich als weitgehend unbearbeitet erwiesen, als sich HFA den verschiedenen Themen in Anwesenheit der Gemeindebrandinspektion sowie zahlreicher Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit diesen entsprechend einem Auftrag der Gemeindevertretung widmete. Als seit Jahren drängendstes Thema erwies sich wieder einmal die Trennung des sogenannten Schwarz-Weiß-Bereichs. Hier geht es darum, dass sich das Feuerwehrpersonal nach Einsätzen von seiner kontaminierten Einsatzkleidung trennen kann, dann duschen geht, um sodann wieder die Privatkleidung anzuziehen. Bislang erfolgt das quasi im Flur des Feuerwehrgerätehauses und ohne Geschlechtertrennung. Seit Jahren gibt es hierzu von der Aufsichtsbehörde Rügen, ohne dass sich bislang eine Änderung anbahnte. Doch auch bei den weiteren Themen wie Notstromversorgung, Unterbringung im Freien stehender Einsatzfahrzeuge, Erneuerung der Schlauchwaschanlage und Gewährung einer Aufwandsentschädigung als Anreiz für die Anwerbung weiterer ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte waren deutliche Umsetzungsdefizite festzustellen. Zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen unserer Feuerwehr haben zu vielen Anträgen der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung geführt, mit dem sowohl Arbeitsaufträge als auch notwendige Haushaltsmittel bereits seit 2022 beschlossen wurden", so die SPD in einer Pressemitteilung.

„In der Ausschusssitzung zeigte sich, dass eine faktisch seit Jahren wenig effektive Bauamtsleitung keines der Themen wirklich bearbeitete. Deshalb waren sich die Ausschussmitglieder auch in ihren wiederholten Bitten an den Gemeindevorstand einig, diese Themen unverzüglich einer Bearbeitung zuzuführen und zum Abschluss zu bringen. Die ehrenamtliche Arbeit unserer Feuerwehr, die rund um die Uhr für Hilfeleistungen zur Verfügung steht und dabei nicht selten auch Gesundheit und Leben für ihre Mitmenschen riskieren, hat dabei den höchsten Stellenwert. Als politisch Verantwortliche wollen und müssen wir das entsprechend unterstreichen und fördern. Selbstverständlich müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass die Bauamtsleitung nach vielen Jahren erst seit vergangenem Herbst fachlich besetzt ist und es dort viel aufzuarbeiten gilt. Der Gesundheitsschutz unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte hat dabei aber allerhöchste Priorität“, betont Uwe Bretthauer für die SPD-Fraktion.

Gleichwohl habe in der HFA-Sitzung jedoch festgestellt werden können, dass sich zum Beispiel die Erneuerung der Schlauchwaschanlage und auch eine Entschädigungssatzung für die ehrenamtlichen Kräfte in Bearbeitung befindet. „Die Stellungnahmen aus dem Kreis der ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben noch einmal den Eindruck bestärkt, dass es bei den Belangen der Feuerwehr im übertragenen Sinn brennt. Dazu gehört auch das Feuerwehrgerätehaus, bei dessen Planung sich der Planer scheinbar unendlich Zeit lässt, ohne dass dies wirklich moniert worden sei. Wer für uns rund um die Uhr bereit ist, sein Leben und seine Gesundheit zu riskieren, der muss auch besonders geschützt und unterstützt werden. Auch nach der HFA-Sitzung wird es in weiteren Sitzungen um diese Themen gehen. Darüber waren sich am Montag alle einig. Wir verlieren weder die Themen noch die andauernde Kommunikation mit der Feuerwehr aus dem Auge“, schließt Bretthauer für die SPD.


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