Wer kennt sie nicht, die berühmten Geschichten von „Emil und die Detektive“ oder „Drei Männer im Schnee“.
Wer kennt sie nicht, die berühmten Geschichten von „Emil und die Detektive“ oder „Drei Männer im Schnee“.
Doch wenige wissen, dass Erich Kästner Märchen, Phantasieromane und Kurzgeschichten schrieb und dazu noch eine große Anzahl mal nachdenkliche, mal humoristische, oft satirisch formulierte gesellschafts- und zeitkritische Gedichte.
Im Gegensatz zu fast allen seinen regimekritischen Kollegen emigrierte Kästner nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 nicht. Er erwartete, das NS-Regime würde nur von kurzer Dauer sein und „vielleicht ein paar Monate dauern, höchstens ein Jahr.“ Der nationalsozialistischen Führung war Kästner als populärer, weltläufig-großstädtischer „Asphaltliterat“ verhasst. Seine Werke, bis auf Emil und die Detektive, wurden bei der öffentlichen Bücherverbrennung am 10. Mai. 1933 als „wider den deutschen Geist“ verbrannt, was er selbst aus nächster Nähe beobachtete.
Die in Sulzbach am Main lebende Künstlerin Katrin Penz stellt für Sie am Freitag, 21. März, um 19:30 Uhr die „Scheinwerfer“ ein und beleuchtet den ein oder anderen unbekannteren Text dieses großartigen Schriftstellers in der Ehemaligen Synagoge in Großkrotzenburg und lässt für die musikalischen Zwischentöne ihr Cello erklingen. .
Die Saalöffnung ist um 19:00 Uhr bei freier Platzwahl. Karten sind im Vorverkauf für 12,-- € im Buchladen Lesebär in Großkrotzenburg erhältlich. Telefonische Kartenreservierung beim Förderkreis Kultur Großkrotzenburg unter 06186 2585. Die Besucher dürfen sich auf einen unterhaltsamen und „lehrreichen“ Abend freuen.

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