Gemeindewerke: Umstrittene Resolution der Gemeindevertretung überflüssig

Großkrotzenburg

"Die zwischen den Fraktionen umstrittene und dennoch am vergangenen Freitag verabschiedete Resolution der Gemeindevertretung Großkrotzenburg zu besseren Kommunikation mit der Bevölkerung wird ihr Ziel, das verloren gegangene Vertrauen der Kunden zu den Gemeindewerken zurückzugewinnen, nicht erreichen." Diese Auffassung vertritt die Fraktion Initiative 2.0.

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"Die Resolution enthält Versprechungen aufrecht, an denen genau das bisherige mit der EAM gemeinsam geplanten Großprojekt zur Wärmegewinnung gescheitert ist, die WärmeEnergie Großkrotzenburg((WEG) 'eine starke lokale Energieversorgung ist ein Schlüssel für eine zukunftssichere, bezahlbare und umweltfreundliche Gemeindeentwicklung', wie es dort wörtlich heißt, erweist sich als leere Phrase, nachdem die WEG Insolvenz anmelden musste", so Aloys Lenz. Der Satz, die „Gemeindewerke (...) leisten einen Beitrag zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit von großen Konzernen“, habe sich als falsch erwiesen, nachdem die Großkrotzenburger Werke das vorgesehene Projekt überhaupt nicht allein realisieren konnten, sondern dazu einen größeren Partner, die EAM, benötigten.

"Die Spitze der falschen Versprechungen aber ist die Aussage: 'Die Gemeindewerke eröffnen die Möglichkeit, gezielt in erneuerbare Energien und eine nachhaltige Infrastruktur zur investieren.' Genau dieser Tatbestand ist misslungen – ohne dass man die genaue Ursache bisher kennt. Und die Gemeindewerke sind auch nicht mehr dazu imstande, eine Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung irgendeiner Form zu wiederholen. Mit solchen unrealistischen Versprechungen das Vertrauen der Kunden wiedergewinnen zu wollen, kann nach hinten losgehen und das gegenteilige Ziel erreichen", so Lenz weiter.

Verwundert über den überflüssigen Aktionismus dieser Resolution zeigten sich Joachim Müller und Aloys Lenz: "Wichtig ist, dass die Fernwärmelieferung durch Uniper bis 2029 gesichert ist. Aber schon jetzt müssen weiterführende Lösungen gefunden werden, die auch für die folgenden Jahrzehnte eine dauerhafte Versorgung der Fernwärmekunden gewährleisten und eine für jeden erträgliche Preisgestaltung ermöglichen."2


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