Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ machte sich in diesem Jahr erneut eine Gruppe von 14 Pilgerinnen und Pilgern der katholischen Pfarrei St. Klara und Franziskus zu Fuß auf den Weg zum Heilig-Blut-Wallfahrtsort Walldürn.
Die viertägige Wallfahrt vom 19. bis 22. Juni fand bei hochsommerlichen Temperaturen statt und wurde für alle Beteiligten zu einem intensiven spirituellen Erlebnis.
Der Pilgerweg begann mit einer feierlichen Eröffnungsmesse am 19. Juni in der Kirche St. Laurentius in Großkrotzenburg. Über Etappenorte wie Großostheim, Obernburg, Erlenbach, Kloster Engelberg, Miltenberg und Gerolzahn führte die Route die Gruppe durch das malerische Maintal. Immer wieder unterbrochen von gemeinsamen Andachten, Gebeten und Gesängen wurde der Weg zur spirituellen Erfahrung und zum Zeugnis gelebten Glaubens.
Am Sonntag, dem bislang heißesten Tag des Jahres, erreichte die Pilgergruppe schließlich die Basilika zu Walldürn. Bereits in Gerolzahn hatte sich eine Gruppe Buswallfahrer aus der Pfarrei ihnen auf den letzten 8 km angeschlossen. Dort wurde nach dem festlichen Einzug gemeinsam mit Pilgern aus Lohr am Main die Heilige Messe gefeiert. Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Wallfahrerinnen und Wallfahrer: Agnes Kuhn, Ute Bergmann, Michael Bergmann und Erich Fischer wurden für ihr zwanzigjähriges Engagement ausgezeichnet. Wallfahrtsleiter M. Bergmann überreichte ihnen während der Mittagsrast im Kloster Engelberg eine Wallfahrtskerze als Dank. Die offiziellen Urkunden wurden ihnen am Sonntag nach dem Einzug in die Basilika durch den Vertreter der Walldürner Wallfahrtsleitung überreicht.
Die Fußwallfahrt 2025 war nicht nur ein Zeichen gelebter Gemeinschaft, sondern auch ein kraftvoller Ausdruck von Glauben, Hoffnung und spiritueller Suche – ganz im Sinne des irischen Segensspruchs: „Mögest du unterwegs die Fußstapfen des Schutzengels an deiner Seite spüren.“ Weitere Fotos können sie auf den Webseiten www.katholische-kirch-hanau-grosskrotzenburg.de oder www.sanktlaurentius.org sehen.






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