Als ein „bedauerliches Zerrbild der Realität“ bezeichnete die CDU-Fraktion die neuerliche Kritik der Initiative 2.0 an der Arbeit der Gemeindeverwaltung.
Als ein „bedauerliches Zerrbild der Realität“ bezeichnete die CDU-Fraktion die neuerliche Kritik der Initiative 2.0 an der Arbeit der Gemeindeverwaltung.
In den Aussendungen der Initiative 2.0 gehe es immer wieder darum, Angriffe auf die Bürgermeisterin zu starten und Realitäten in ein möglichst negatives Licht zu rücken. Die Bilanz aus der im Pressbericht herangezogenen Beschlusskontrolle werde daher auch nur selektiv wiedergegeben. So seien zwar tatsächlich noch über 50 Beschlüsse der Gemeindevertretung aus den Jahren 2021-2025 nicht abgeschlossen, nicht erwähnt werde jedoch, dass bereits über 200 Beschlüsse erledigt worden seien. Angesichts der Beschlussfreudigkeit der Gemeindevertretung Großkrotzenburg sei dies ein guter Wert und eine deutliche Steigerung seit Amtsübernahme der Bürgermeisterin im Sommer 2023. Hinzu komme, dass sich über die Jahre und Jahrzehnte zahlreiche Großprojekte angestaut haben, die nun abgearbeitet werden.
Aktuell sei die Verwaltung mit zahlreichen Großprojekten beschäftigt, die für eine kleine Verwaltung nicht nebenbei bearbeitet werden können – eine umfassende Sanierung der Kläranlage mit einem millionenschweren Volumen, die Planungen rund um die Sanierung der Feuerwehr, die Neuvergabe des Strandbads, die Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Nassmühle, der notwendige Neubau der Asylbewerberunterkunft als Multizentrum mit Räumlichkeiten für die Großkrotzenburger Vereine und Bürger, um nur einige zu nennen.
Nicht zuletzt durch die Umstrukturierung der Verwaltung an einigen Stellen durch die Bürgermeisterin und die Besetzung von Schlüsselpositionen in der Gemeindeverwaltung habe das Arbeitstempo deutlich angezogen und zahlreiche Themen aus dem Altbestand der Gemeinde wurden aktiv bearbeitet. „Es ist unrealistisch, dass alle Aufgaben in der Gemeinde in einem kurzen Zeitraum erledigt werden können. Im politischen Miteinander braucht es schon ein wenig Fairness in der Bewertung. Diese geht der Initiative 2.0 völig ab“, bedauert die CDU. Es gelte daher bei der Frage, welche Aufgaben zu erst angegangen werden, richtig zu priorisieren.
Die von der Initiative 2.0 erwähnte Reaktivierung von Springbrunnen sei eben so wenig von höchster Priorität wie die Neuschaffung eines weiteren Bolzplatzes, der jedoch bearbeitet wird in Rückkopplung mit dem Jugendforum oder die Nachrüstung noch ausstehender öffentlicher Gebäuden mit Photovoltaik-Anlagen. Hierzu ist anzumerken, dass bereits eine Vielzahl öffentlicher Gebäude in Großkrotzenburg mit PV-Anlagen ausgestattet ist, wie z.B. das Rathaus, die Feuerwehr oder auch die Kläranlage.
Der kritisierte Zustand des Posthotels sei in der Tat ärgerlich, jedoch wurde bereits mehrfach erläutert, dass hier der Gemeinde die Hände gebunden sind, da weder das Gebäude noch das Grundstück sich im Eigentum der Gemeinde befinden. Gleiches gelte für die alten Schornsteine des Kraftwerkes, auf die die Gemeinde keinen Einfluss habe. Mehrfach wurde jedoch bereits dargestellt, dass der Eigentümer des Grundstückes interessante Pläne für eine zukünftige Nutzung hat, die auch für die Gemeinde positiv sein könnten.
Ungerecht und falsch seien die Versuche der Initiative 2.0, der Bürgermeisterin die Situation bei der Fernwärmeversorgung in die Schuhe schieben zu wollen, da die relevanten Entscheidungen bereits vor ihrer Amtszeit getroffen wurden. „Die Gemeinde ist bei vielen Fragen auf dem richtigen Weg. Dass die beiden Aktiven der Initiative 2.0 dies nicht sehen möchten, ist bedauerlich, sollte aber keinen Akteur entmutigen", so die CDU abschließend.
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