Sträfliche Verschwendung von Steuergeld wird fortgesetzt

Großkrotzenburg

"5.000 Euro, da fällt sicher jedem ein, was er damit Schönes anstellen könnte, aber wer hat schon einen solchen Betrag zur Verfügung?", fragt die Wählergemeinschaft "Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg" in einer Pressemitteilung.

CID

"5.000 Euro im Jahr hat die Gemeinde für jeden(!) einzelnen(!) Bewohner (derzeit 47 Personen und 220.000 € Ausgaben in 2025 explizit für die Bewachung durch einen Sicherheitsdienst) der Flüchtlingsunterkunft auf, um ihn – wovor eigentlich? – zu beschützen. Bei dem Betrag handelt es sich bereits um eine zeitreduzierte Anwesenheit des Sicherheitsdienstes. Und das soll nun mit Stimmen von CDU, SPD und den Krotzebojer Grünen auch so bleiben; haben sie doch mehrheitlich in der Gemeindevertretersitzung am 23.10.2025 die Fortführung des Sicherheitsdienstes bis zum Jahresende 2025 und darüber hinaus für die Gemeinschaftsunterkunft in 2026 beschlossen. Bei dem Betrag handelt es sich bereits um eine zeitreduzierte Anwesenheit des Sicherheitsdienstes", heißt es weiter in der Pressemitteilung.

In den Augen der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg ist dies eine ungeheuerliche Verschwendung von Geldern, deren Sinn und Zweck und schon gar nicht deren Notwendigkeit, durch die Gemeindeverwaltung nach wie vor nicht nachvollziehbar dargestellt worden sei: "War erst behauptet worden, durch das Fehlen einer verantwortlichen Person sei die Bewachung unabdingbar, so ist dieses Argument mit Einsatz eines Standortleiters, eines Hausmeisters und einer Ausschreibung als Nachfolge einer ausgeschiedenen Sozialpädagogin nicht mehr anwendbar. Nach wie vor ist nicht klar dargestellt worden, wer oder was an der Unterkunft vor wem oder was so aufwändig geschützt werden muss, die Bewohner vor sich selbst oder den Bürgerinnen und Bürgern? Oder gar die Großkrotzenburger vor den Geflüchteten, was eine beschämend rassistische Handlungsweise wäre. Ein Großteil der Bewohner ist schon lange Zeit hier, geht brav zur Arbeit, zahlt Steuern und ist im Ort 'angekommen'. Zu unterstellen, dass von ihnen eine Gefahr ausgehe, ist geradezu absurd. Durch den Wegfall des Sicherheitsdienstes entstünde schlussendlich nur die Lage wie sie für jede Bürgerin und jeden Bürger gilt: für Ruhestörung, Gewalttaten etc. ist die Polizei zuständig, 24 Stunden rund um die Uhr. Die INITIATIVE fordert daher zum wiederholten Male die sofortige Abschaffung des Sicherheitsdienstes und der damit verbundenen überflüssigen Ausgaben, zumal auch nicht transparent ist, woher das Geld dafür eigentlich kommen soll."

 

 


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