„Wesentlicher Faktor für unsere Sicherheit ist unsere Freiwillige Feuerwehr! Natürlich tragen auch die staatliche Polizei und das Ordnungsamt dazu bei, doch unsere freiwilligen Helfer stehen für uns 24 Stunden am Tag im ganzen Jahr zur Hilfe zur Verfügung, um in der Gemeinde bei Bränden, Verkehrsunfällen und sonstigen Gefahrensituationen Hilfe zu leisten. Dieses Ehrenamt gilt es angemessen zu unterstützen“, fordern die Großkrotzenburger Sozialdemokraten.
"Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer sparen alleine durch ihren ehrenamtlichen Einsatz der Gemeinde und damit den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern sehr große Ausgaben. In größeren Städten ist der Feuerwehrdienst teilweise mit hauptamtlichen Feuerwehrleuten besetzt und muss teuer bezahlt werden. Umso mehr müssen unsere freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so ausgestattet werden, dass sie ihre Aufgaben auch tatsächlich erledigen können. Viele denken hier nur an Feuerwehrfahrzeuge, von denen einige in den letzten Jahren nach 25 Jahren Dienstzeit und mehr ersetzt wurden. Doch es gibt viele weitere offene „Baustellen“, betont Uwe Bretthauer für die SPD. „Dies sind keineswegs freiwillige Leistungen der Gemeinde, sondern vielmehr eindeutige Vorgaben der Aufsichtsbehörden, abgeleitet aus den Unfallverhütungsvorschriften, die jedoch seit Jahren von der Gemeinde unbearbeitet sind.“
Das Feuerwehrgerätehaus sei zu klein, so dass die Fahrzeuge zu dicht nebeneinanderstehen müsste: "Dies behindert das gleichzeitige Einsteigen im Notfall und wurde schon wiederholt von der Brandschutzaufsicht gerügt. Der sogenannte Schwarz-Weiß-Bereich, also der Bereich, in dem die Feuerwehrleute nach Einsätzen ihre kontaminierte Einsatzkleidung ablegen können, um sich anschließend zu reinigen und die Privatkleidung anlegen zu können, ist nicht vorhanden. Derzeit wird das provisorisch gemeinsam im Feuerwehrhaus erledigt, von dem die Einsatzkräfte, Frauen und Männer, dann die Duschen aufsuchen müssen. Das ist unzumutbar! Ein Teil der Fahrzeuge findet in der Fahrzeughalle keinen Platz, so dass sie bei Wind und Wetter im Freien stehen und ggf. im Winter erst freigekratzt werden müssen. Lange Zeit war die Feuerwehr ohne eigene Schlauchwaschanlage, die nach langer Nutzung ausgefallen war. Es bedurfte auch hier erst eines Beschlusses auf Antrag der SPD, um diesen Mangel zu beseitigen. Ein bundesweit praktiziertes Modell insbesondere auch des Katastrophenschutzes, für den die Feuerwehr ebenfalls zuständig ist, sind die bei Stromausfällen als zentrale Anlaufstelle gedachten Feuerwehrtürme, die bei Dunkelheit quasi als Leuchtturm Orientierung geben sollen. Dort soll auch über Notstromaggregate Energie bereitgehalten werden, wenn Stromausfälle, wie gerade jetzt in Berlin, längere Zeit andauern. Auch der hessische Innenminister stellt sich öffentlich hinter diese Lösung. Alleine: trotz einem entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung auf Antrag der SPD gibt es keine ausreichende Notstromversorgung. Ein Leuchtturm, der nicht leuchten kann, trägt diesen Titel zu Unrecht", bemängelt die SPD den Zustand.
Hier gebe es seit Jahren von der SPD entsprechende Vorstöße zum Feuerwehrgerätehaus, der Schwarz-Weiß-Trennung, der Notstromversorgung, die auch fast alle in der Gemeindevertretung beschlossen worden seien: "Nur: diese Beschlüsse sind weitgehend von der Gemeinde nicht umgesetzt worden. Es ist Aufgabe der Gemeinde, diese Unzulänglichkeiten entsprechend der vorhandenen Beschlüsse umgehend zu beseitigen und nicht immer weiter auszusitzen. Wir stehen zu den freiwilligen Helferinnen und Helfern unserer Feuerwehr, wie wir dies in der Vergangenheit fortwährend bewiesen haben. Wir stehen auch dafür, dass dieses Ehrenamt der Feuerwehr eine Aufwandsentschädigung erhält, die den Einsätzen rund um die Uhr und den vor allem permanent notwendigen Fortbildungen in Lehrgängen und der wöchentlichen Übungen Rechnung trägt. Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sowie die ehrenamtlichen Beigeordneten der Gemeinde erhalten diese Aufwandsentschädigung schon längst. Die Aufwandsentschädigung für die Feuerwehr ist überfällig!“, betont Uwe Bretthauer für die Großkrotzenburger SPD.
„Für uns steht die Sicherheit der Bevölkerung, die vor allem durch unsere Freiwillige Feuerwehr gewährleistet wird, eindeutig an erster Stelle der dringendst umzusetzenden Maßnahmen. Wir haben keinerlei Verständnis dafür, dass unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer seit Jahren vertröstet werden. Für uns ist das der Schwerpunkt unserer Politik in den nächsten fünf Jahren der Wahlperiode“, erläutert Uwe Bretthauer das wichtigste Vorhaben der SPD-Fraktion.
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