Offener Stammtisch der SPD mit Austausch über zentrale Themen

Großkrotzenburg

Der offene Stammtisch der SPD Großkrotzenburg bot laut Angaben der Partei zahlreiche Gelegenheiten zum intensiven Austausch über aktuelle Themen aus Großkrotzenburg und dem Main-Kinzig-Kreis.

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"Der Vorsitzende der SPD Großkrotzenburg, Karl Pitterling, begrüßte viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung gefolgt waren und sich aktiv an der Diskussion beteiligten. Als Gast nahm auch der Spitzenkandidat der SPD zur Kreistagswahl, Thorsten Stolz, teil. In einem Impulsvortrag stellte Stolz wichtige Projekte des Main-Kinzig-Kreises mit direkter Bedeutung für Großkrotzenburg vor. Ein zentrales Thema war die Übernahme des Medizinischen Versorgungszentrums durch die Main-Kinzig-Kliniken", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben. Der Main-Kinzig-Kreis hat hier eine bewusste strategische und gesundheitspolitische Entscheidung getroffen, das MVZ in Großkrotzenburg nach der Insolvenz zu übernehmen, langfristig zu sichern und die medizinischen Angebote auszubauen“, betonte Stolz. Gleichzeitig sei dieses Engagement ein neues Modell für die Main-Kinzig-Kliniken.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Investitionen des Kreises in die Bildungsinfrastruktur. In den vergangenen Jahren flossen laut Stolz über fünf Millionen Euro in die Geschwister-Scholl-Schule Großkrotzenburg. Für Ipek Yaman, die für die SPD auf Platz zwei der Liste für die Gemeindevertretung kandidiert, ist dies ein wichtiges Signal: „Die Investitionen zeigen, wie wichtig der Schulstandort Großkrotzenburg für den Main-Kinzig-Kreis ist.“ Gleichzeitig begrüßte sie das klare Signal zur Verlängerung der Bildungs- und Schulkooperation zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Hanau, betonte jedoch auch, dass eine Erweiterung dieser Kooperation auf den Haupt- und Realschulbereich äußerst wünschenswert wäre. Ebenfalls wies sie darauf hin, dass der von der CDU gestellte Schuldezernent Marquart vor Kurzem die Verbesserung der Busverbindung zur Georg-Büchner-Schule prüfen wollte, nach seinem Besuch jedoch keine Rückmeldung mehr erfolgte.

Auch die Situation des örtlichen Hallenbades wurde thematisiert. Der Main-Kinzig-Kreis hat laut Landrat seine Förderung für die Wassersportfreunde, die das Bad betreiben, deutlich erhöht. Wie Thorsten Stolz erläuterte, wurde der jährliche Zuschuss von circa 40.000 Euro auf nunmehr 80.000 Euro verdoppelt. SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Bretthauer begrüßte diese Entscheidung: „Es ist richtig gut, dass der Kreis als Schulträger und mit Blick auf den Schwimmunterricht seine Verantwortung wahrnimmt und die Förderung deutlich erhöht, zumal immer mehr Schwimmbäder in der Umgebung schließen würden.“

Auch die Situation des traditionsreichen Vereins Germania wurde angesprochen. Vertreter des Vereins äußerten ihre Sorge über den Wegfall des bisherigen Betriebskostenzuschusses für die Unterhaltung der Sportstätten im neuen Gemeindehaushalt und kritisierten die aus ihrer Sicht unzureichende Informations- und Kommunikationspolitik seitens des Rathauses. Die SPD sagte zu, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen aufzugreifen. Uwe Bretthauer kündigte an, sich weiterhin für eine konstruktive Lösung einzusetzen. Dem Verein dankte er insbesondere für seine transparente Informationen während einer Präsidiumssitzung. Auch Thorsten Stolz bot Unterstützung an und will den Austausch zwischen Verein und Bürgermeisterin wieder anstoßen.

Zum Abschluss des Stammtischs wurde über den Vorschlag der SPD im Main-Kinzig-Kreis diskutiert, eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Die SPD Großkrotzenburg unterstützt diese Initiative. „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist auch in Großkrotzenburg ein wichtiges Thema. Eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft kann gemeinsam mit den Kommunen dazu beitragen, neuen Wohnraum für Familien, Alleinerziehende, junge Menschen sowie Seniorinnen und Senioren zu schaffen“, erklärte Karl Pitterling.

Der Stammtisch habe erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Bürgerschaft und Politik sei. Die SPD Großkrotzenburg wolle diesen Dialog auch künftig fortsetzen und sich weiterhin aktiv für die positive Entwicklung der Gemeinde einsetzen. Dazu gehöre insbesondere auch, zwischen Wünschenswertem und Finanzierbarem zu priorisieren.

Dem FC Germania dankt die SPD für die Möglichkeit, den Stammtisch in den vom Verein renovierten neuen Räumlichkeiten abhalten zu können. "Nach der von CDU und Grünen erzwungenen Schließung des Bürgerhauses ist das Vereinsheim der Germania die einzige größere barrierefreie Lokalität im Ort. Dankenswert sei insbesondere auch, dass der FC Germania den Anfeindungen eines politischen Konkurrenten standgehalten habe, der die Durchführung des Stammtisches im Germania-Vereinsheim scharf kritisiert hatte", heißt es abschließend in der Pressemitteilung der SPD Großkrotzenburg.

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