„Die Oma ist fertig und kann abgeholt werden“

Großkrotzenburg

Das unterfränkische Kabarett-Duo Susanne Hasenstab und Emil Emaille füllt im benachbarten Unterfranken regelmäßig die Hallen und sorgt für begeisterte Zuhörer.

Hanau News

Vor knapp zwei Jahren wagte die Autorin Susanne Hasenstab den Sprung von Mömbris nach Hessen. Gemeinsam mit ihrem Bühnenpartner Emil Emaille trat sie mit ihren skurril-witzigen Mini-Dramen ("Morgen ist Gelber Sack") in der voll besetzten Ehemaligen Synagoge in Großkrotzenburg auf.

2014 gastiert das Duo erneut mit einem kabarettistischen Leseabend in Großkrotzenburg. Der Förderkreis Kultur Großkrotzenburg lädt am Samstag, 29. März um 20.00 Uhr in die Ehemalige Synagoge ein und verspricht einen lustigen, kurzweiligen Abend. Eintrittskarten zum Preis von 10,-- € im Vorverkauf und 12,-- € an der Abendkasse sind in der Buchhandlung „Lesebär“ in Großkrotzenburg und telefonisch bei Karl Pitterling 06186/ 2585 zu erhalten. Da bereits nach der ersten Ankündigung zwei Drittel der 100 Karten für das Gastspiel verkauft sind, bleibt der Vorverkauf auf Großkrotzenburg beschränkt.

Susanne Hasenstab wird ihren neuen Minidramen-Band "Der letzte  Tag der Fleischmaschine - Neues von der Hohler Chaussee" vorstellen, der im Hanauer CoCon-Verlag erschienen ist.  In absurd-witzigen Szenen begegnet der Leser dort einer von ihren Angehörigen im Friseursalon vergessenen Seniorin, zwei Latte-Macchiato-Müttern, die der Rain-App auf dem Smartphone mehr vertrauen als den dräuenden Gewitterwolken, einem Meisenknödelhasser und weiteren Figuren aus unser aller Nachbarschaft. Mit von der Partie bei der Lesung der Dialog-Stücke ist natürlich wieder Emil Emaille vom Hohler-Chaussee-Theaterkabarett, der mit seiner stimmlichen Darstellung einer vergebens gegen Hausarbeit und Enkelbetreuung aufbegehrenden Großmutter im Sketch "Oma macht nichts mehr" das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen hinreißt.

Susanne Hasenstab ist freie Autorin und Journalistin. Die "Chronistin des skurrilen Alltags" (HR 2 Kultur) veröffentlicht Ausschnitte ihrer Aufzeichnungen seit 2007 in der Kolumne "Hohler Chaussee" im Aschaffenburger Main-Echo. Die wöchentlichen Minidramen eröffnen einen unerschöpflichen und amüsanten Kosmos des "Gebabbels" im Nirgendwo des hessisch-fränkischen Grenzgebiets.


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