Symposium ADHS am 5. Juli in Großkrotzenburg

Großkrotzenburg

Unterstützung versprach Bürgermeister Friedhelm Engel anlässlich des Info Abend ADHS der AD(H)S-Selbsthilfegruppe Großkrotzenburg im Februar 2012.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

"Sie stellen sich einem sehr wichtigen Thema", betonte damals Bürgermeister Friedhelm Engel in seinem Grußwort, ehemals Lehrer und nach eigenen Worten mit ADHS bei Kindern vertraut. Erwachsenen falle es »sicher sehr viel schwerer, sich nach der Diagnose auf die nötigen Lebensänderungen ein-zulassen«. Nunmehr löst Friedhelm Engel als Schirmherr des Symposium ADHS “KLEIN UND AUFGEWECKT TRIFFT GROSS UND ERFAHREN“ anlässlich des 5-jährigen Bestehen der AD(H)S-Selbsthilfegruppe Großkrotzenburg sein Versprechen ein.

Mit Unterstützung von ADHS Deutschland e. V. und der AOK die Gesundheitskasse in Hessen kann am 05.07.2014 das Symposium ADHS in Großkrotzenburg stattfinden. Seinesgleichen hat es bisher noch nicht im Rhein-Main-Gebiet gegeben und braucht sich nicht hinter dem bereits im März stattgefundenen „Symposium ADHS“ in Hamburg zu verstecken. Die für Großkrotzenburg gewonnenen Referenten trugen bereits in Hamburg folgende Themen vor: Dr. phil. Roy Murphy referierte über das Thema „ADHS und Verhaltens-süchte – die Suche nach dem Kick!“ und Dr. med. Klaus Skrodzki referierte über „ADHS – gestern und heute Informationen zum Störungsbild ADHS.“

Am Vormittag wird Dr. phil. Roy Murphy über das ADHS im Erwachsenenalter referieren. Dr. Roy Murphy ist Diplom-Psychologe, approbierter Verhaltenstherapeut und arbeitet als Leitender Psychologe und Qualitätsbeauftragter in der Schön Klinik Bad Bramstedt, wo er den Behandlungsschwerpunkt "ADHS im Erwachsenenalter" leitet. In seinem Vortrag über das ADHS mit Persistenz ins Erwachsenenalter beleuchtet Dr. Roy Murphy das klinische Bild mit den typischen Kernsymptomen, die Entstehungsbedingungen dieser Erkrankung und bewährte psychotherapeutische und medi-kamentöse Behandlungsansätze. Im Speziellen geht er auf das schwierige

Unterfangen der Diagnostik ein und vermittelt Ratschläge und Strategien, wie Lebenspartner und Verwandte dem Betroffenen mehr Unterstützung geben können. In einer anschließenden Diskussion können weitere Strategien erarbeitet und Fragen beantwortet werden. Wir hoffen, dass viele der anwesenden Lebenspartner, Verwandte, Freunde, Psychologen, Ärzte uns auf Probleme aufmerksam machen werden und wir dann gemeinsam verschiedene Strate-gien und Lösungswege finden können, genau wie in unseren Gruppenstunden und nach dem Motto unserer Gruppe: „Gemeinsam Lösungen finden - Unbeschwert Leben mit dem AD(H)S in der AD(H)S-Selbsthilfegruppe“.

Mit dem Thema: “ADHS im Kindes- und Jugendalter. Von Anfang an anders.“ wird sich Dr. med. Klaus Skrodzki nach der Mittagspause befassen. Dr. med. Klaus Skrodzki, Kinder- und Jugendarzt aus Forchheim will erklären, warum eine frühe Diagnostik wichtig ist. Er wird über Therapiemöglichkeiten und hilfreiche Methoden im Umgang mit betroffenen Kindern berichten und auch darüber, dass nicht in jedem Fall eine medikamentöse Behandlung notwendig ist. Für den Behandlungserfolg betroffener Kinder müssen Eltern, Erzieher oder Lehrer sowie Therapeuten und Ärzte gemeinsam arbeiten.

Im Anschluss referiert Frau Dipl. Des. Astrid Bojko-Mühr darüber wo man sich Hilfen für Kindergarten, Schule und Alltag einholen kann. Sie wird hierbei über Informationen aus erster Hand, dem zuständigen hessischen Ministerium, berichten. In der anschließenden Diskussionsrunde hoffen wir auch hier weitere Strategien erarbeiten und offenen Fragen beantworten zu können.

Samstag, 05.07.2014; 09:00 Uhr

Theodor Pörtner Haus

Breite Straße 14;

63538 Großkrotzenburg

Restliche Eintrittskarten können in der Gruppenstunde am 03.07.2014 ab 20:00 Uhr die ebenfalls im Theodor Pörtner Haus stattfindet und an der Tageskasse erworben werden.

Foto: Selbsthilfegruppenleiter Jürgen Schaack bedankt sich beim Bürgermeister Friedhelm Engel für die Unterstützung des Symposium ADHS der AD(H)S – Selbsthilfegruppe Großkrotzenburg.


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