Zach: „Die Schule wird zum Aushängeschild für Großkrotzenburg“

Großkrotzenburg

Großer Bahnhof an der Schule: Das neue Gebäude 3 an der Geschwister-Scholl-Schule nimmt sehr konkrete Formen an, nun konnte sogar schon in größerer Runde Richtfest gefeiert werden.

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Schuldezernent Matthias Zach nahm die Baustelle selbst in Augenschein und attestierte dem anwesenden Architektenpaar Winter sowie den Bauarbeitern eine tadellose Arbeit. Dem Bürgermeister, Friedhelm Engel, versicherte er zudem: „Das Bild, das diese Schule am Ende aller Baumaßnahmen abgeben wird, wird zu einem Aushängeschild für die Gemeinde Großkrotzenburg.“

Neben der Prominenz aus Politik und Baugewerbe nahmen auch Thomas Müller vom Staatlichen Schulamt, Schulleiter Stefan Jäger mit seinem Lehrerkollegium, Mitglieder des Betreuungsvereins und Vertreter aus der Kreisverwaltung am Richtfest teil. Sie registrierten positiv, dass der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger nach Abschluss aller Arbeiten im Rahmen der brandschutztechnischen Sanierung rund sechs Millionen Euro in die Geschwister-Scholl-Schule investiert haben wird. „Wir tragen damit der Entwicklung der Schülerzahlen hier im Westen des Main-Kinzig-Kreises Rechnung“, erklärte Kreisbeigeordneter Zach, der zugleich die Hoffnung äußerte, trotz aller zusätzlicher Sparauflagen weiterhin genauso viel Geld für die 100 Schulen aufwenden zu können – zuletzt rund 20 Millionen Euro pro Jahr.

Das Richtfest hätte noch ein paar Tage früher ausgerichtet werden können, hätte das Wetter mitgespielt. So setzten die Zimmerleute durch die schneereichen Wintertage erst Ende Januar den Dachstuhl auf die Rohbaumauern. Im Laufe des Februars sollen die Dacharbeiten weitgehend abgeschlossen werden. Danach folge der Innenausbau, bis dann zu den Sommerferien das Gebäude 3 schließlich übergeben werden könne, wie Bernd Winter stellvertretend für das Architekturbüro Winter-Bauconcept skizzierte. In dem Neubau, der den alten Technikraum des bisherigen Gebäudes 3 umschließt, entstehen zwei Gruppenräume, eine Werkstatt und ein Büro für den Hausmeister, Toilettenanlagen sowie ein Küchenbereich.

Bürgermeister Friedhelm Engel sprach von einem „weiteren guten Tag für Großkrotzenburg“, insbesondere mit Blick auf das Angebot an Nachmittagsbetreuung. „Ich verspreche mir durch die Einrichtung von weiteren 50 Plätzen eine Entlastung für die Gemeinde“, sagte der Rathauschef. Die Schule hat bereits einen Antrag auf Aufnahme ins Ganztagsschulprogramm – Profil 1 – zum neuen Schuljahr gestellt. Die Rahmenbedingungen in Sachen Infrastruktur erfülle sie nun, so Engel. Schuldezernent Matthias Zach und Bürgermeister Engel gehen davon aus, dass  der Antrag auch entsprechend genehmigt wird und eine Lehrer- oder Mittelzuweisung durch das Hessische Kultusministerium bis Mitte März erfolgt.

Foto: Katrin Winter, Bernd Winter (Architekten), Joachim Peter, Kreisbeigeordneter Matthias Zach, Jürgen Heim, Alexander Noll, Thomas Müller (Schulamt), Bürgermeister Friedhelm Engel und Schulleiter Stefan Jäger begutachten das neue Schulgebäude (von links).


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