Hessischer Frühschoppen mit Florian Neumann

Gettenbach
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Am Sonntag hatte der Bürgermeisterkandidat Florian Neumann zum Hessischen Frühschoppen in das Dorfgemeinschaftshaus Gettenbach geladen, um sein Wahlprogramm vorzustellen.

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Viele interessierte Wähler waren erschienen, um seinen Ausführungen zu lauschen und die angebotenen lokalen Leckereien zu genießen.

Neumann hatte Gettenbach gewählt, da exakt am selben Ort vor knapp über einem Jahr seine Kandidatur geboren wurde. Auf einer Mitgliederversammlung der SPD Gründau im März 2018 stellte er sich und seine Ideen den Genossen vor. Sofort wurde der gelernte Verwaltungsfachangestellte aufgrund seiner Ausstrahlung und seiner Kompetenzen zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt erkoren. Schon damals thematisierte er die Fliegenplage, jetzt wunderte er sich nur noch darüber, dass die Kompostierungsanlage neu vergeben wurde, ohne eine Einhausung zu fordern. Und das der von der Gemeinde bestellte Gutachter zum Thema, eigentlich ausgewiesener Experte für Schimmelpilze und nicht für Fliegen sei.

Das Bemängeln eines fehlenden Kita- Bedarfs- und Entwicklungsplans in der Nominierungsrede ist auch nach einem Jahr noch ein akutes Wahlkampthema. Hier geht es um effiziente Planung und Nutzung entsprechender Zuschüsse, die nur nach Vorlage eines solchen Plans vergeben werden. „Ein Jahr ist vergangen und die Punkte meiner Nominierungsrede sind bis heute noch aktuell“, so Neumann verwundert und spielt damit auf die Umsetzungspolitik des Amtsinhabers an. Da Florian Neumann zur Zeit noch als Lehrer in Langenselbold tätig ist, hat er einen guten Einblick in die Anbindung Gründaus an den ÖPNV. Hier hat sich trotz Eilantrag der SPD-Fraktion in dem Jahr seiner Kandidatur noch nichts für die Schüler verbessert.

Ein weiterer wichtiger Punkt für den SPD-Kandidaten ist bezahlbarer Wohnraum. In diesen Bereich fallen auch die Vergaberichtlinien für Neubaugebiete. Neumann setzt sich für die Förderung des Ehrenamtes ein und eine entsprechende Wertschätzung. In Bezug auf politische Ehrenämter seien da fliegende Aktenordner wenig förderlich. Mit Handkäsevariationen von der Parteischriftführerin Angela Holzderber, Spundkäs' vom Kandidaten Neumann und Apfelwein wurde der Vorstellung des Wahlprogramms der passende Rahmen gegeben.

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