Axel Fetzberger stand Publikum Rede und Antwort

Gettenbach
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Zu einem politischen Dämmerschoppen der besonderen Art lud kürzlich der Bürgermeisterkandidat der FWG und CDU, Axel Fetzberger, in die Gutsschänke Hühnerhof nach Gettenbach ein.

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Unter der gekonnten Moderation von Johannes Heger, dem Fraktionschef der Gründauer Christdemokraten, stand Fetzberger Rede und Antwort zu seinen persönlichen Ambitionen und Zielen, die er im Falle seiner Wahl verfolgen will. Dabei machte er deutlich, dass er vor allem den zuletzt arg gebeutelten politischen Umgangston zu harmonisieren gedenke. Denn anders als bislang beim Amtsinhaber üblich, gelte es, die Gemeindegremien frühzeitig in die wichtigen Entscheidungen einzubeziehen und auf diese Weise jeweils die möglichst beste Lösung zu realisieren. „Außerdem werde ich bei einer Reihe von wichtigen Themen Gas geben und Versäumnisse der letzten Jahre aufarbeiten“, so Fetzberger. Gerade bei der Vermarktung des gemeindlichen Standortes fehle es an Visionen und adäquaten Konzepten, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit Gründaus nachhaltig zu steigern. Dies betreffe im Wesentlichen nicht nur die Rahmenbedingungen ansässiger oder zukünftiger Gewerbetreibender, sondern umfasse im gleichen Maße auch die Schaffung von bezahlbaren Miet- und Eigentumswohnungen. „Denn genau in diesen beiden Bereichen, Gewerbe und Wohnraum“, betonte Axel Fetzberger, „hat Gründau in der Vergangenheit gegenüber den umliegenden Kommunen stark an Boden verloren“.

Im Dialog mit Gesprächspartner Johannes Heger und den zahlreichen Besuchern des Dämmerschoppens verwies der Erste Beigeordnete und Bürgermeisterkandidat insbesondere auf weitere Topthemen seines Wahlprogrammes, zu denen auszugsweise eine bürgernahe und digitalisierte Verwaltung, der Verzicht auf Straßensanierungsbeiträge sowie zeitnahe Maßnahmen zur Beseitigung der seit Jahren grassierenden Fliegenproblematik rund um die Kompostierungsanlage gehören. „Auch wenn ich prinzipiell kein Gegner der erneuerbaren Energien bin, werde ich mich dennoch mit aller Macht gegen die Ansiedlung zusätzlicher Windkrafträder in unserer „grünen“ Gemeinde einsetzen. Denn wie allseits bekannt, hat Gründau längst weit über Gebühr zur Energiewende beigetragen und darf keiner weiteren Belastung seiner Bewohner und Naturressourcen ausgesetzt werden“, bekräftigte Fetzberger abschließend.

Foto: Dämmerschoppen-Dialog mit dem Publikum: Bürgermeisterkandidat Axel Fetzberger (links) mit Moderator Johannes Heger.

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