Kinder erforschen den Gettenbacher Forst

Gettenbach
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Die neue Gruppe des AWO-Waldkindergartens in Gettenbach ist gestartet.

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Schon im Juli konnten sich die beiden Erziehenden Sabine Fuß und Lars Bubenheim mit ihren Schützlingen auf Erkundungstour in den nahegelegenen Wald machen. Standort und morgendlicher Treffpunkt ist die ehemalige Obstbaumwiese am Goldgipfel – direkt neben dem Friedhof. Von dort zieht die Gruppe nun alltäglich los - auf zu neuen Abenteuern auf lehmigem Matsch, über dicke Stämme balancierend, vorbei an emsigen Hummelnestern, Vogelfedern sammelnd, Brücken bauend, dann ab in die Hängematte - schaukeln, schnitzen, werken, mit Wolle basteln... Das alles eingebunden in einen zuverlässigen Tagesablauf, der Struktur und Sicherheit bietet.

Wäre man Mäuschen und könnte die Gruppe beobachten – es würde einem gleich auffallen: die Ruhe im Wald, die sich auch auf die Kinder überträgt, die Lust der Kinder zu forschen und ihre Freude dabei. Und: auch die Erwachsenen strahlen! „Ich freue mich einfach jeden Tag, dass ich hier im Wald sein kann!“ sagt Sabine Fuß, Erzieherin und Wildnispädagogin. Ihr walderfahrener Kollege Lars Bubenheim sieht das genauso: „Es ist einfach schön zu sehen, wie sich die Kinder hier in ihr Spiel vertiefen können und richtig runterkommen“. Das scheint sich auch bei anderen Familien rumzusprechen – immer neue Eltern fragen an nach einem Platz für ihre Schützlinge, so dass die Liste der Anwärter bereits gut gefüllt ist. Bürgermeister Gerald Helfrich, der dieser Tage der Wald-Kita einen Besuch abstattete, ergänzte: „Die Entscheidung der Gemeinde, die Wald-Kita auf diesem Platz in Gettenbach zu errichten, war absolut richtig und notwendig. Wir sind froh, mit der AWO einen so erfahrenen Betreiber vor Ort zu haben“.

Und auch in Pandemie-Zeiten schaut die AWO-Obertshausen als Träger des Gettenbacher Waldkindergartens zuversichtlich nach vorn: draußen in Wald und Wiese ist das Infektionsrisiko wesentlicher geringer als in geschlossenen Räumen, die Kinder sind an der frischen Luft, mögliche Viren trägt im besten Fall der Wind davon und es gibt weniger Flächen, die zu Übertragung führen können. Dennoch fester Bestandteil des neuen Alltags in Coronazeiten: das aktuelle Hygienekonzept der Waldkita. Jetzt genießt die Gruppe den neuen Start nach den Ferien – mit spätsommerlichen Tagen an ihrem frisch begrünten Bauwagen-Platz.

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