Hans Kroth, der Gründauer SPD-Bürgermeisterkandidat besichtigte die Ausgabestelle der Gründauer Tafel in Lieblos.
Kerstin Grabowski und Wolfgang Eder erklärten die Abläufe, wie bedürftige Gründauer Bürger hier mit Lebensmitteln versorgt werden, die die Supermärkte aus der näheren Umgebung zur Verfügung stellen. Es handelt sich dabei meist um Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist oder die man aus optischen Gründen den Kunden nicht mehr anbieten möchte. Die Lebensmittel sind trotzdem von sehr guter Qualität.
In der Gründauer Ausgabestelle werden jede Woche insgesamt 78 Gründauer mit dem Nötigsten versorgt, meist Menschen in sozialen Notsituationen, bei andauernder Arbeitslosigkeit oder mit geringem Einkommen.Sie zahlen dafür einen geringen, symbolischen Beitrag. „Es stimmt mich doch schon sehr nachdenklich, wenn alleine hier in Gründau 36 Familien mit insgesamt 21 Kindern den Weg zur Tafel antreten. Es ist gut, dass es die Tafel gibt. Besser wäre es allerdings, wir bräuchten sie nicht und alle menschen könnten durch ihre Arbeit ihren Lebensunterhalt selber verdienen“, meinte Kroth.
Kroth lobte die hervorragende Arbeit der vielen ehramtlich Tätigen: „Auch die Tafel ist ein Teil von Gründau, der unsere Anerkennung, aber auch unsere Unterstützung verdient“. Auf die Frage, wie er als möglicher Bürgermeister zur Tafel stehe, antwortete er: „Ich sehe die Notwendigkeit, dass soziale Einrichtungen wie z. B. die Tafel, mehr als in der Vergangenheit finanziell durch die Gemeinde unterstützt werden sollten. Als Bürgermeister möchte ich gerne den Weg weiter gehen, den die SPD-Fraktion vorgezeichnet hat.“ Auf Antrag der SPD-Fraktion werden im Gemeindehaushalt 2013 10.000 Euro zur Unterstützung sozialer Einrichtungen, die durch ihre soziale Tätigkeit die Gemeinde entlasten, zur Verfügung stehen.
Foto: Kerstin Grabowski und Wolfgang Eder informieren den SPD-Bürgermeisterkandidaten Hans Kroth über die Tafel in Lieblos: v. l. Birgit Arndt, Dr. Jürgen Schubert, Wolfgan Eder, Oskar Neugebauer, SPD-Bürgermeisterkandidat Hans Kroth, Kerstin Grabowski, Ingo Walter und Gerhard Arndt.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















