Glauben verbindet drei Religionen: Zum zweiten Mal Weihnachten im Autokino

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Beeindruckend, emotional, bewegend und hervorragend organisiert – das waren die Rückmeldungen von Teilnehmenden aus dem Autokino-Angebot zu Weihnachten an die Initiatoren Christopher Hustedt und Ralf Haunert von der Kirchengemeinde Auf dem Berg und Özcan Erbasaran als Vertreter der Eyüp Sultan Gemeinde Gelnhausen. Beide Gemeinden haben gemeinsam ein temporäres Autokino an Heiligabend und am 1. Weihnachtstag errichtet.

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Über 350 Fahrzeuge bzw. insgesamt mehr als 1060 Personen haben so Gottesdienste, ein Impulskonzert und einen Familienfilm – in Gemeinschaft und coronakonform - erleben können.

Gleich zum Auftakt war der Parkplatz zum Krippenspiel restlos ausgebucht, bevor die Christvesper folgte. Besonders stimmungsvoll wurde es am Abend in der Christmette mit Pfarrer Ralf Haunert und Pfarrerin Caroline Miesner, die in den Gottesdienst “Lichtblicke” unter anderem aus einer Mitmachaktion zusammen mit Livepianomusik und Gesang mit modernen Liedern einbauten. Die ansprechende Atmosphäre in den Gottesdiensten wurde auf Seiten der Zuschauer mit Hupen und Dankesbekundungen zum Ausdruck gebracht, was auch die vielen Helfer aus beiden Gemeinden, die die Ordnerdienste übernommen hatten, sichtlich freute.

Am ersten Weihnachtstag folgte ein interreligiöses Highlight: In Zusammenarbeit der jüdischen Gemeinde Hanau, der muslimischen Gemeinde aus Gelnhausen und der evangelischen Kirchengemeinde Auf dem Berg fand ein Impulskonzert statt: Themen, die Gläubige aus allen drei Religionen verbinden, wurden in kurzen Statements beleuchtet und jeweils durch einen Song aus den verschiedenen musikalischen Genres von den Sängern Simone Kerchner und Reinhard Paul aufgenommen. „Allein und insbesondere ohne die fruchtbare Kooperation mit der Eyüp Sultan Gemeinde hätten wir diese Veranstaltungen nicht verwirklicht bekommen – wir sind sehr froh über diese Möglichkeit zu Dialog und Austausch an Weihnachten, besonders auch über die Beteiligung der jüdischen Gemeinde aus Hanau.“, so Pfarrer Ralf Haunert.

Özcan Erbasaran fügte hinzu: „Ich denke, dass diese herausragenden Veranstaltungen für viele zu einem schönen Weihnachtsfest beigetragen haben und dass die Glaubensgemeinschaften ihr nachbarschaftliches, interreligiöses Engagement fortführen und vertiefen können, um so das gesellschaftliche Zusammenleben zu fördern.“

„Auch 2021 war für Projekte, die verbinden, weiterhin pandemiebedingt sehr schwierig – und dennoch ist es ein wunderbares Zeichen zu diesem Fest des Friedens, das wir erneut so ein Angebot realisieren konnten“, ergänzte Christopher Hustedt abschließend, der bereits mit seinen Partnern weitere Projekte ins Auge fasst.

Ermöglicht wurden die Veranstaltungen durch eine Förderung von der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung, der Gemeinde Gründau, „Weißt Du, wer ich bin?“, einem Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland, das sich bundesweit für interreligiöse Verständigung einsetzt, und dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.



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