Jagdgenossenschaft Lieblos unterstützt Aufforstung des Waldes

Hektarweise musste Wald nach dem Befall des Borkenkäfers gerodet werden, die Jagdgenossenschaft Lieblos sagt der Gemeinde Gründau finanzielle Hilfe bei der Aufforstung zu.

Lieblos
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Am Mittwoch, 6.3.24, fand im Vereinsraum des Gesangsvereins „Harmonie Lieblos“ die jährliche Sitzung der Jagdgenossenschaft Lieblos statt.



Beim Bericht des Vorstands erläuterte Vorsitzender Willi Lott unter anderem die abermalige Reduzierung der bejagbaren Fläche um knapp 2 Hektar auf nunmehr nur noch 546 Hektar. Das ist auf die Erschließung des neuen Gewerbegebietes neben der Kläranlage zurückzuführen. Bei der Aussprache über den Zustand der genossenschaftlichen Geräte und Maschinen wurde neben fälligen TÜV-Fristen vor allem der schlechte Zustand des Mulchers besprochen, der erheblichen Reparaturbedarf hat.

Jagdpächter Guido Legere erläuterte die Belange der Jägerschaft. Im vergangenen Jahr seien wenig Wildschäden aufgetreten, was auch durch Präventionsmaßnahem wie Einzäunungen usw. erreicht wurde. Dabei bedankte er sich bei den Jagdgenossen und Landwirten für die allgemein sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Als negativ wurde der immer stärker werdende Besatz mit Waschbären im Revier angesprochen, welche erheblichen Schaden verursachen. So sei nach vielen Jahren an der Kinzig erstmals wieder eine kleine Population von Fasanen entstanden, die von den Waschbären jedoch immer wieder dezimiert wird und sich so nicht weiter entwickeln kann. Die Kassenprüfer bescheinigten Kassierer Erwin Betz eine einwandfreie Kassenführung, somit wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Die Verwendung der Jagdpacht soll dem Wunsch der Versammlung entsprechend für die Aufforstung des Liebloser Waldes erfolgen. Dort mussten nach dem Befall des Borkenkäfers große Flächen komplett gerodet werden, die die Gemeinde wieder aufforsten muß. Ein weiterer Betrag wird für die Pflege eines Biotops an der Kompostierungsanlage Lieblos verwendet. Bürgermeister Helfrich bedankte sich für den Zuschuß für die Aufforstung und lobte die produktive und harmonische Zusammenarbeit von Jägern, Jagdvorstand und Landwirten bei den Belangen von Jagd und Naturschutz in der Liebloser Gemarkung. Die Aufforstung könne, ähnlich wie in Mittel-Gründau geschehen, auch unter Mithilfe von Einwohnern geschehen. In diesem Fall sagte Pächter Legere die Verpflegung der Helfer mit Bratwürsten zu. Nach einer Aussprache über verschiedene Themen schloß Lott die Versammlung mit einem Dank an die Jäger, die die Jagdgenossen zu einem Essen und Getränken auch bei der Versammlung eingeladen hatten.

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Hektarweise musste Wald nach dem Befall des Borkenkäfers gerodet werden, die Jagdgenossenschaft Lieblos sagt der Gemeinde Gründau finanzielle Hilfe bei der Aufforstung zu.


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