Mit einem stimmungsvollen Konzertabend hat das Projekt StartNow der evangelischen Kirchengemeinde „Auf dem Berg“ am Freitag, 8. Mai 2026, sein zehnjähriges Bestehen gefeiert.
Rund 430 Besucherinnen und Besucher erlebten in der Bergkirche Niedergründau ein emotionales Jubiläumskonzert mit dem bekannten Duo Fischer und Schmidt, dass die Kirche über zweieinhalb Stunden mit Piano-Songs aus Pop und Rock erfüllte.
Pfarrerin Kerstin Berk begrüßte die zahlreichen Gäste und erinnerte in einem kurzen Rückblick an die Entwicklung des Projekts in den vergangenen zehn Jahren. Was einst mit ehrenamtlichen Deutschkursen begann, entwickelte sich zu einem vielseitigen Integrations- und Begegnungsprojekt mit Sprachcafés, Bildungsseminaren, Bewerbungstrainings, Hilfsangeboten und Veranstaltungen für Jugendliche und Familien. „StartNow steht seit zehn Jahren für gelebte Nächstenliebe, Offenheit und Gemeinschaft. Besonders bewegend ist für mich, wie viele Menschen sich hier mit Herzblut engagieren und dadurch Hoffnung, Unterstützung und echte Begegnungen ermöglichen“, betonte Pfarrerin Kerstin Berk.
Im Anschluss begeisterten Fischer und Schmidt das Publikum mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm. Gefühlvolle Balladen und bekannte Rock- und Popsongs sorgten für eine besondere Atmosphäre in der voll besetzten Kirche.
Auch Bürgermeister Markus Kern (CDU) würdigte die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde Gründau: „StartNow zeigt eindrucksvoll, was Ehrenamt leisten kann und welche Strahlkraft dies hat. Ich sehe in dem Projekt viele Menschen, die Verantwortung übernehmen und so Vorbilder in unserer Gesellschaft sind. Und das Konzert als „Dankeschön“ für die Ehrenamtlichen ist eine großartige Idee, bei dessen Finanzierung die Gemeinde natürlich auch gern unterstützt hat.“
Christopher Hustedt, Leiter von StartNow, blickte ebenfalls auf die vergangenen Jahre zurück. Besonders im Mittelpunkt stünden dabei die vielen Begegnungen und Menschen, die das Projekt geprägt hätten.
„Wenn wir auf zehn Jahre StartNow zurückblicken, dann sehen wir vor allem unzählige Begegnungen, Geschichten und Menschen, die gemeinsam etwas bewegt haben. Aus kleinen Ideen sind nachhaltige Angebote entstanden, die heute ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde geworden sind“, erklärte Hustedt. „Dieses Jubiläum zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Ehrenamt, Kirche, Kommune und viele Unterstützer gemeinsam Verantwortung übernehmen.“
Ermöglicht wurde das Konzert durch die Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie weiterer Unterstützer und Förderer.



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