Volle Kanne Blasmusik

Rothenbergen

Voller Erwartungen pilgerten die Besucher ins DGH Rothenbergen, denn auf Wunsch vieler Freunde der traditionellen und neuen Blasmusik lud das Blasorchester der FF-Rothenbergen zu „Volle Kanne Blasmusik“ ein.

Thermo Sun

volle kannevolle kanne1Nachdem der 2. Vorsitzende, Günter Gärtner, den vollbesetzten Saal begrüßt und einen unbeschwerten Abend gewünscht hatte, legte das Blasorchester mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger los. Die Zuhörer wurden von dem Blasorchester aus dem festlich geschmückten DGH entführt, um mit dem holländischen Seefahrer Abel Tasman auf große Entdeckungsreise zu gehen. So erlebten sie das quirlige Treiben im holländischen Hafen, bevor das Schiff ausläuft, ebenso, wie ein Sturm auf hoher See, um anschließend Tasmanien, südlich vor Australien zu entdecken. Gekonnt wurde das Programm von Moderator Thorsten Rech in Szene gesetzt, der die einzelnen Stücke mit einer kleinen Geschichte ankündigte und auch immer wieder das Publikum mit in das Geschehen einbezog.

Rech war an diesem Abend allerdings nicht nur als Conferencier tätig. Gemeinsam mit Tabea Roth begleitete er das Orchester mit Gesangseinlagen - nicht nur bei dem Stück „Wir Musikanten" untermalten die beiden gefühlvoll diese melodienreiche Polka. Günter Gärtner und Rainer Lauber spielten die „solistische Polka“ für Tenorhörner und die von Franz Watz arrangierte „Spatzenpolka für zwei Solo Querflöten“ wurde gekonnt von Anika Gärtner und Sophie Dehmer umgesetzt, was jeweils vom Publikum mit Beifallstürmen entlohnt wurde. Aber nicht nur Blasmusik war zu hören, denn die FF Rothenbergen hatte die Folkloregruppe Linsengericht eingeladen. Diese weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Truppe wusste mit Volkstänzen und Tänzen aus der hessischen Heimat zu überzeugen. Aber auch die einzige Truppe aus Hessen, die das Fahnenschwenken beherrscht, gab einen Auszug ihres Könnens.

volle kanne2Im zweiten Teil des Abends wurde dann das Feuerwerk der guten Töne fortgesetzt, und das Publikum wurde immer mehr in den Bann von Polka, Marsch oder Walzer hineingezogen. Nicht nur die Polka für drei Solo Trompeten, dargeboten von Annette Marschall, Stefan Lauber und Fabian Just animierten die Zuhörer zu Beifallsstürmen. Man fühlte sich in eine professionelle Fernsehsendung versetzt, denn die Begeisterung erreichte jeden einzelnen als die Stücke „Auf der Vogelwiese“ , „Böhmischer Traum“, „Alte Kameraden“ oder „Die Sonne geht auf“ erklangen. Man sah es den strahlenden Gesichtern der Musiker an, dass sie sich freuten, ihr Publikum mit dem Dargebotenen in Begeisterung versetzt zu haben.

Gefühlt war der Abend viel zu schnell zu Ende, aber das Blasorchester durfte die Bühne nicht ohne wiederholte Zugaben verlassen, und wäre es nach den Besuchern gegangen, hätte das Orchester noch stundenlang weiter spielen dürfen. In gemütlicher Runde nach dem Konzert waren nur lobende Töne zu hören, und auf den Heimweg mochte sich lange Zeit niemand begeben, denn der Abend hatte genug positiven Diskussionsbedarf, und jeder wollte diesen volkstümlichen Abend noch auf sich wirken lassen. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass mit Sicherheit seitens des Blasorchesters nachgedacht wird, solch einen Abend zu wiederholen, denn sowohl Alt als auch Jung zollten gleichermaßen mit Beifall für das Dargebotene. www.feuerwehr-rothenbergen.de


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