Gründau: Falsche Polizisten erbeuten mehrere tausende Euro von Seniorin

Rothenbergen

In Rothenbergen wurde eine ältere Frau am Mittwoch zwischen 11 und 14 Uhr Opfer eines hinterhältigen Telefonbetrugs. Ein bislang unbekannter Täter hatte sich am Telefon als Polizeibeamter ausgegeben und ihr etwas von einer angeblich verdächtigen Bestellung in einem Onlineshop vorgegaukelt. Um die angebliche Gefahr abzuwenden, forderte er die Seniorin auf, ihre Bankkarte bereitzuhalten - ein Kollege werde diese bald abholen, um sie zu überprüfen und zu sperren.

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Wenig später erfolgte in der Kinzigstraße ein Treffen mit einem unbekannten Mann, der schätzungsweise 30 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß war, mittellange, hellbraune, gelockte Haare hatte und akzentfreies Deutsch sprach. Bekleidet war er mit einem blauen Hemd und einer Jeans. Unter dem Vorwand, die Seriennummern der Geldscheine überprüfen zu müssen, ließ er sich sowohl die Bankkarte als auch das gesamte Bargeld der Frau aushändigen - und verschwand damit. Nur kurze Zeit später rief der angebliche Polizeibeamte erneut an und forderte die PIN der Karte. In der Folge wurden rund 10.000 Euro von ihrem Konto auf verschiedene Zielkonten überwiesen. Erst danach schöpfte die Seniorin Verdacht und alarmierte die echte Polizei. Die Kriminalpolizei in Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am Mittwoch in der Kinzigstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Immer wieder versuchen Betrüger, sich am Telefon als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen auszugeben. Um sich vor solchen Maschen zu schützen, gibt die Polizei folgende Hinweise:

- Die Polizei wird niemals telefonisch nach Bankdaten, PINs oder Bargeld fragen.
- Geben Sie keine sensiblen Daten am Telefon weiter - auch nicht an angebliche Behördenvertreter.
- Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort und wählen Sie im Zweifel selbst die 110 - verwenden Sie dafür eine neue Verbindung und nicht die Rückruftaste.
- Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen und Prävention bietet die Polizei auch online unter www.polizei-beratung.de.


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