Zu viel Arbeitslosengeld kassiert

Gründau

Glimpflich endete für einen 46-jährigen Gründauer eine Verhandlung im Amtsgericht Gelnhausen wegen Sozialversicherungsbetrug.

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Der Mann hatte im August und September 2016 über 200 Euro zu viel Arbeitslosengeld kassiert. Dass er deshalb auf der Anklagebank Platz nehmen musste, lag an seinem Vorstrafenregister.

Im angeklagten Zeitraum arbeitet der Gründauer als Zeitungsausfahrer und hat laut eigenen Angaben aufgrund einer neuen Zuteilung mehr verdient als geplant, was zunächst nicht absehbar gewesen sei. Eine Meldung an die Agentur für Arbeit blieb aus, bei einem Datenabgleich der Sozialversicherungsträger stellte sich dann heraus, dass er zu viel Geld erhalten hatte. Das größte Problem des 46-jährigen: Er ist mehrfach vorbestraft, steht auch heute noch unter Bewährung und zahlt mehrere Geldstrafen sowie Gerichtskosten ab.

Allerdings konnte er in der Verhandlung nachweisen, dass er das zu viel erhaltene Geld inzwischen zurückgezahlt hat, was Gericht und Staatsanwaltschaft milde stimmten. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt, er muss jedoch 150 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.


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