Windkraft: Neumann fordert Infraschallgutachten

Gründau
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Auf Initiative des Bürgermeisterkandidaten Florian Neumann (SPD) wurde ein Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung gestellt, in dem ein Infraschallgutachten gefordert wird.

Die geplanten 5 Windkraftanlagen (WKA) sind mit ihrer Höhe von 240 Metern die neueste Generation und sollen in Gründau am Hammelsberg errichtet werden. Nicht mal ein Kilometer ist zwischen den geplanten WKA und dem ersten Wohnhaus in Breitenborn. „Die genauen Ausmaße dieser Anlagen kennt keiner, da bei uns in Gründau erstmalig für ganz Deutschland diese Anlagen in dieser Höhe in Betrieb gehen sollen. Ich kann keiner Windkraftanlage zustimmen, ohne zu wissen, welche Gefahren davon für Mensch, Tier und Natur ausgehen“, erklärt Neumann.

Zu möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen soll daher das Infraschallgutachten Aufschluss geben. Darin sind sich alle Fraktionen einig. Aus diesem Grund wurde der Antrag von der SPD, der CDU und der FWG unterzeichnet. „Der gemeinsame Antrag und die damit gezeigte Einigkeit stehen für eine neue gemeinsame Politik, die zum jetzigen Zeitpunkt mit dem amtierenden Bürgermeister nur selten möglich ist“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Porstner.

Grundsätzlich ist Neumann nicht gegen erneuerbare Energien. Zu erneuerbaren Energien gehören fünf Energiequellen, wovon Wind nur eine ist. „Gründau hat mit seinen sieben WKA auf den Vier Fichten schon einiges getan. Was ist mit der Sonnenenergie? Die Gemeindevertreter haben schon vor einiger Zeit einen Beschluss gefasst, die Dächer der gemeindlichen Einrichtungen auf Sonnentauglichkeit zu prüfen, um die Gebäude mit Photovoltaik auszustatten. Bis heute hat Bürgermeister Helfrich nichts dazu unternommen", stellt Neumann verwundert fest.

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