„Gründau familienfreundlich gestalten“

Gründau

Gründau hat aus Sicht der SPD das Potenzial, wieder zu wachsen. Hierfür müsse jedoch bereits heute eine langfristige Strategie für die Entwicklung der Gemeinde vorangetrieben werden.

Morgenpost

"Ein Teil dieser Strategie beinhaltet auch die Attraktivität unserer Gemeinde für Familien zu steigern. Laut einer jüngst veröffentlichten Studie werden bis 2035 die Metropolen wie Frankfurt langsamer wachsen und die Menschen, insbesondere junge Familien, eher ins Umland ziehen. Diesen Trend sollten wir auch für Gründau nutzen und daher in diesem Bereich etwas tun, wobei das geplante Spielplatzentwicklungskonzept nur ein Teil von vielen weiteren Maßnahmen ist“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katrin Rehbein.

Ziel des Spielplatzentwicklungskonzeptes sei es, die gemeindlichen Spielflächen möglichst generationenübergreifend an die Bedürfnisse der Bürger anzupassen und zu gestalten. Der Vorteil dieses über mehrere Jahre angelegten Gesamtkonzeptes liegt darin, dass wir nach und nach die Spielplätze umgestalten, Spielgeräte austauschen und neue Geräte anschaffen, was in Anbetracht der aktuellen Haushaltlage die kostengünstigste Möglichkeit darstellt. „Es werden selbstverständlich keine Spielgeräte ersetzt, die noch gut in Schuss sind“, fügt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katrin Rehbein hinzu. Die Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Gründau sollen in dem Spielplatzentwicklungskonzept bestmöglich berücksichtigt werden. Die kürzlich geäußerte Kritik, dass Ortsbeiräte übergangen werden, ist für die SPD nicht nachvollziehbar, denn die Ortsbeiräte sind herzlich eingeladen, sich in die Entwicklung der Spielplätze einzubringen.

Um gegebenenfalls auch Synergien zwischen den Spielplätzen in den einzelnen Ortsteilen zu nutzen, ist es nach Auffassung der Sozialdemokraten die sinnvollere Praxis, die Spielplätze in Gründau in einem ganzheitlichen Konzept zu betrachten. „Ortsteildenken, wie von Seiten der CDU geäußert, bringt uns bei der langfristigen Ausrichtung Gründaus nur schwer voran. Für uns stehen alle Ortsteile gleichermaßen im Fokus“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Neuner. Dass rechtliche und versicherungstechnische Fragen selbstverständlich im Vorfeld geprüft werden, sollte eine Selbstverständlichkeit sein und wurde auch in der Vergangenheit stets zuverlässig durch die Verwaltung vorgenommen. Beispiele wie die Nachbargemeinde Rodenbach zeigen, dass generationenübergreifende Spielplätze auch aus rechtlicher und versicherungstechnischer Sicht keine Probleme darstellen.

Im Hinblick auf die aktuelle Haushaltssituation der Gemeinde sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Springer: „Die größte Herausforderung für uns als Gemeindevertreter aktuell besteht darin, die Gemeinde ohne größere Blessuren durch diese schwierige Zeit zu bringen.“ Bereits im April dieses Jahres hatten die Sozialdemokraten vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Überarbeitung des Haushaltes 2020 gefordert. „Ein einfaches Durchwinken des damaligen Haushaltes, wie es zunächst die CDU forderte, hätte gegen alle haushaltspolitischen Grundsätze verstoßen“, so Hans Kroth. Nach Ansicht der Sozialdemokraten haben die Bürgerinnen und Bürger zu Recht eine selbstverständliche Erwartung, dass die Gemeindevertretung sich um stabile Finanzen kümmert und dabei die langfristige Entwicklung Gründaus nicht aus den Augen verliert. „Dieser Pflicht werden wir als SPD Gründau auch weiterhin nachkommen“, so Matthias Springer abschließend.


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