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Die Raupen schädigen die Bäume zwar nicht, bilden aber ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential für den Menschen, wie Dirk Viegelahn, Leiter des gemeindlichen Bauhofes, sagt. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme, die dem Schutz unserer Einwohner dient.

Ein von der Gemeinde beauftragtes Unternehmen besprühte die in Frage kommenden Bäume mit einem biologischen Spritzmittel, in welchem der natürliche Feind der Raupen des EPS, das Bazillus thuringiensis, enthalten ist. Dadurch wirkt es selektiv gegen die Raupen. Für Menschen, Säugetiere, Vögel und Bienen hingegen ist es ungefährlich. Auch müssen die einzelnen Standorte der Bäume durch die kurze Wirkzeit des Mittels nur für kurzzeitig gesperrt werden. Wenn im späten Frühjahr bzw. Frühsommer noch Nester an Bäumen entdeckt werden, werden sie einzeln beseitigt.

Foto: Wie hier im Bereich des Friedhofes Breitenborn wurde im gesamten Gemeindegebiet proaktiv gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners vorgegangen.

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