Trinkwasser: Keine Zusammenarbeit zur Problemlösung mit CDU möglich

Gründau
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Auf der Facebook Seite der CDU Gründau wird die Pressenotiz der FWG Gründau zum Trinkwasserproblem (wir berichteten) scharf angegriffen.

"Dabei stellt sich für die FWG die Frage, ob die Kolleginnen und Kollegen von der CDU Gründau gute Gründe haben sich gegen die Ursachenforschung auszusprechen und ob man damit nicht vielleicht auch einen potenziellen Verursacher schützen möchte. Dass auf unseren Pressebericht so heftig reagiert wird, ist schon sehr bemerkenswert, dabei handelt es sich ja schließlich seitens der FWG Gründau nur um eine Einschätzung der aktuellen Lage zum Trinkwasserproblem und dem dringenden Wunsch, mehr zu tun als nur auf das Verschwinden der Pseudomonaden zu hoffen. Hierzu hat die FWG gemeinsam mit der SPD-Fraktion einen Fragenkatalog der Verwaltung vorgelegt, der bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses beantwortet werden soll. Wir hätten uns hier ein gemeinsames, parteiübergreifendes Interesse aller Fraktionen gewünscht, das Trinkwasserproblem möglichst schnell zu beenden. Leider müssen wir durch die Veröffentlichung der CDU feststellen, dass hier offensichtlich zur Problemlösung keine Zusammenarbeit möglich ist und man in der längerfristigen Chlorung bereits die Lösung sieht", so die FWG in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Als FWG wollen wir bei den Gründauer Bürgern keine Angst schüren, wir möchten aber auch nichts beschönigen. Sehr Schade ist, dass im Pressebericht der CDU Gründau eine mögliche Beteiligung der Gründauer Bürgerinnen und Bürger als weniger sinnvoll dargestellt wird. Wir halten weiterhin daran fest, dass jeder Hinweis aus der Bevölkerung wertvoll ist und vielleicht damit der entscheidende Gedanke zur Lösung des Problems entstehen kann. Wer mit uns hierzu seine Informationen teilen möchte, der darf sie uns gerne über die Facebook Seite der FWG oder per E-mail zuleiten, aber auch unsere ehrenamtlichen Fraktionsmitglieder gerne direkt ansprechen."