Gründau: Netzwerk für Geflüchtete aus Ukraine gegründet

Ein starkes Team (von links): Stephanie Wolf (Ehrenamtliche), Kathrein Reichenbach (MGH Anton), Bärbel Gatz-Hustedt (Ehrenamtliche), Christopher Hustedt (Leiter StartNow & Dozent), Vera Mala (Bildungspartner Main-Kinzig), Özcan Erbaşaran (Dozent), Mohammad Nader Qasemi (Unterstützer) und Gerald Helfrich (Bürgermeister).

Gründau
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Während der Krieg in der Ukraine andauert, ist die Zahl der Geflüchteten auch in Gründau zuletzt merklich angestiegen. Bürgermeister Helfrich (parteilos) berichtet, dass in den vergangenen acht Wochen über 120 Geflüchtete Zuflucht in Gründau gefunden haben. Um ein Ankommen gelingen zu lassen, hat sich ein neues Netzwerk gebildet: StartNow, das Ehrenamtsprojekt der ev. Kirchengemeinde Auf dem Berg, setzt sich zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Anton und der Gemeinde Gründau für die Unterstützung ein.

Mit vielen Ehrenamtlichen können so Angebote gestaltet werden, um bei Orientierung nach der Ankunft in Gründau unterstützen zu können.

Sprachkurs für die erste Orientierung

Bereits seit den Osterferien wird mit Unterstützung der Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH und Ehrenamtlichen ein niedrigschwelliger Sprachkurs zweimal wöchentlich in den Räumen des Mehrgenerationenhaus Anton angeboten. Aktuell nehmen über 20 Geflüchtete, meist Frauen, Kinder und Jugendliche teil. Die Dozenten Özcan Erbaşaran und Christopher Hustedt bieten vor allem erste Sprachkenntnisse für das alltägliche Leben an, die sehr praktisch vermittelt werden, beispielsweise mit einer Exkursion in den Supermarkt. „Wir haben in den letzten Monaten kurzfristig zusätzliche neue Integrationskurse geschaffen, die direkt an vorbereitende Sprachkurse anschließen.“, berichtet Vera Mala, Fachbereichsleitung Deutsch der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH.

SprachCafé und Angebote in der Freizeit fördern den Austausch

Ergänzend zum Sprachkurs wird neu ein SprachCafé angeboten, um untereinander, aber auch mit Ehrenamtlichen einen Austausch zu fördern. Ferner wurden und werden auch für die Freizeitangebote von StartNow geöffnet und erweitert, um besonders Kinder und Jugendliche anzusprechen. So standen beispielsweise erst letzte Woche ein Besuch im Zoo oder auch der Besuch der Wächtersbacher Messe für Informationen rund um Ausbildungen auf dem Programm.

Geflüchtete unterstützen Geflüchtete

Ehemalige Geflüchtete, aber auch aktuell ankommende Flüchtlinge unterstützen die Ehrenamtlichen bei den Angeboten. So unterstützt beispielsweise der 24-jährige Mohammad Nader Qasemi, der ursprünglich aus Afghanistan geflohen ist und vor 2 Monaten mit ukrainischen Geflüchteten in Deutschland ankam. Mit seinen vielfältigen Sprachkenntnissen, seiner hohen Motivation und seiner Hilfsbereitschaft, ist er ein großer Gewinn für das Netzwerk, bestätigen alle Beteiligten. Das Projekt Ankommenshilfe in Gründau wird von Ehrenamtlichen, den Netzwerkpartnern und der Aktion Mensch gefördert. Interessierte finden weiterhin Informationen unter www.startnow-gruendau.de.

netzwekrgruenukrain az

Ein starkes Team (von links): Stephanie Wolf (Ehrenamtliche), Kathrein Reichenbach (MGH Anton), Bärbel Gatz-Hustedt (Ehrenamtliche), Christopher Hustedt (Leiter StartNow & Dozent), Vera Mala (Bildungspartner Main-Kinzig), Özcan Erbaşaran (Dozent), Mohammad Nader Qasemi (Unterstützer) und Gerald Helfrich (Bürgermeister).


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