Gründau: 14 neue Auszubildende in den Kitas

Bürgermeister Gerald Helfrich und Büroleiter Joachim Werner begrüßen Auszubildende und Ausbildungsbeauftragte.

Gründau

Anfang September hat für 14 junge Frauen die Ausbildung in den Gründauer Kindertagesstätten begonnen. Die Ausbildungsleitung liegt in den Händen berufserfahrener Erziehungskräfte. Das Land Hessen fördert im Rahmen des Programmes „Fachkräfte-offensive Erzieherinnen und Erzieher“ die Praxisanleitung in den einzelnen Einrichtungen.

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Bei den „Auszubildenden“ handelt es sich um Aslihan Gök (Eulennest Lieblos), Sara Zirkel (Farbkleckse Lieblos), Fatma Nur Sen (Sonnenschein Rothenbergen) sowie Immakulata Avolio und Agnieszka Prochaska (beide Die Regenborgenkinder Rothenbergen). Sie alle sind Erzieherinnen im Anerkennungsjahr. Nach einem Jahr Praxiserfahrung in den sozialen Einrichtungen legen sie dann die Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin ab.

Ihre ersten Schritte auf dem Weg zur künftigen Erzieherin haben die Praktikantinnen in der Sozialassistenzausbildung Svenja Sbrzesny (Sonnenschein Rothenbergen) und Viola Klug (Traumwald Niedergründau) aufgenommen. Im Anschluss haben sie die Wahl, ob sie die Fachschule für Sozialpädagogik (zwei Jahre Vollzeitschule und das Anerkennungsjahr) be-suchen oder die Praxisintegrierte vergütete Ausbildung (drei Jahre) beginnen wollen.

Diesen neueren Weg der Ausbildung (Praxisintegrierte vergütete Ausbildung) zur Erzieherin beschreiten Alena Köhler (Farbkleckse Lieblos), Dajana Kaiser (3. Jahr Traumwald Niedergründau), Emily Meza und Mariia Groß (beide Villa Kunterbunt Mittel-Gründau), Alina Röll (2. Jahr Blumenwiese Mittel-Gründau), Hannah Lamm (die buntspechte Hain-Gründau) und Kerstin Radtke (Die kleinen Füchse Breitenborn).

Die praxisvergütete Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin / zum Staatlich anerkannten Erzieher dauert drei Ausbildungsjahre. Ab dem ersten Ausbildungsjahr wird die Verbindung zwischen Praxis und Theorie in den Lernorten Schule und Einrichtung hergestellt, der bis einschließlich dem dritten Ausbildungsjahr noch intensiviert wird. Schon ab dem ersten Ausbildungsjahr wird die Ausbildung vergütet.

Das Land Hessen setzt mit dem Landesprogramm „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“ Impulse für die Einrichtungsträger zur Personalgewinnung und -bindung in der Kindertagesbetreuung. Das Landesprogramm fördert Ausbildungsplätze für die künftige Fachkräftegewinnung. Das Förderprogramm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des übergeordneten Ziels, Hessen zu einem kinderfreundlichen Familienland weiter auszubauen.

Bürgermeister Gerald Helfrich (parteilos) begrüßte die Nachwuchskräfte zu einer Vorstellungsrunde im Rathaus und wünschte ihnen gute Lernerfolge. „Ihnen werden in unseren Kindertagesstätten beste Startvoraussetzungen gegeben. Es liegt an Ihnen, mit großem Engagement und Fleiß die gebotenen Chancen zu nutzen. Auch an die künftigen Erziehungskräfte werden, wie sich schon in den letzten Jahren zeigte, hohe Anforderungen gestellt“, sagte Bürgermeister Helfrich. Er dankte auch den anwesenden Ausbildungsbeauftragten für die gute Vorbereitung der Nachwuchskräfte auf ihre zukünftigen Aufgaben.

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Bürgermeister Gerald Helfrich und Büroleiter Joachim Werner begrüßen Auszubildende und Ausbildungsbeauftragte.


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