"Der Fokus dieser mikrobiologischen Analyse liegt auf dem Parameter Pseudomonas aeruginosa. Bislang, also in vier Wochen, haben sich bis auf einzelne Kolonien an wenigen über die Ortsteile verstreut liegenden Messpunkten keine Hinweise auf ein Belastungszentrum oder einen Herd des Erregerkeims Pseudomonas ergeben. Dies gilt auch für die auf die Brunnenrohwässer und Aufbereitung ausgedehnten zusätzlichen molekularbiologischen Untersuchungen", heißt es aus dem Rathaus.
„Die sporadischen Befunde an 5 von 17 Messpunkten, die am Folgetag meist wieder belastungsfrei waren, erreichten bislang keine zur Ursachenermittlung dienliche Größenordnung und Häufigkeit“, konnte der von der Gemeinde hinzugezogene Wasserexperte Dr. Kömen, Göttingen, berichten. Somit bleibe momentan nur die weitere Beobachtung in der bisherigen Form; der in früheren chlorungsfreien Phasen verstrichene Zeitraum habe bei maximal vier bis viereinhalb Wochen gelegen.
„Die Untersuchungsreihe wird weiter fortgesetzt und wir sind alle gespannt, ob es wieder zu einer Aufkeimung kommt“, ergänzt Bürgermeister Gerald Helfrich abschließend.
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