Wasserversorgung Gründau: Weiterhin keine Auffälligkeiten nach Absetzen der Chlorung

Gründau

Nach der erfolgreichen Umstellung der Fließrichtung des Trinkwassers in der Gründauer Wasserversorgung vom früheren Pendelbetrieb auf eine Vereinheitlichung der Fließrichtung im Netz wurde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt am 14. November die Chlorung des Wassers abgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt erfolgt eine werktägliche, engmaschige Beprobung und Untersuchung des Wassers in einem Gießener Institut. Der Fokus dieser mikrobiologischen Analyse liegt dabei auf dem Parameter Pseudomonas aeruginosa, einem Bakterium, das vor gut dreieinhalb Jahren erstmals im Gründauer Wassernetz festgestellt wurde.

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Wie Bürgermeister Gerald Helfrich aktuell mitteilt, sind auch aus den jüngsten Analysenresultaten nach Beprobung am 27. und 28. Dezember keine Auffälligkeiten im Netz festzustellen, aus denen Hinweise auf einen Pseudomonaden-Herd oder ein Belastungszentrum ableitbar wären. Gerechnet ab dem Zeitpunkt der Abschaltung der Chlordioxidanlage bis heute sind damit bereits gut 6 Wochen vergangen, ohne dass es im Netz zu einer erneuten Aufkeimung gekommen ist. Die tägliche Beprobung wird zunächst noch in gleichem Umfang bis zum Ablauf von 8 Wochen fortgesetzt; auf der Basis der bis dahin erhaltenen Ergebnisse wird das weitere Vorgehen mit dem zuständigen Gesundheitsamt festgelegt.

Der von der Gemeinde hinzugezogene Wasserexperte, Dr. Ralf Kömen, Göttingen, geht davon aus, dass die weitere analytische Begleitung – sollte es bei den bisherigen unauffälligen Ergebnissen mit nur sporadischen Einzelnachweisen bleiben - noch über einige Zeit aufrechterhalten werden muss, wenn auch in möglicherweise reduzierter Form was Beprobungshäufigkeit und Probenanzahl angeht.

 


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