Die Weihnachtspäckchen-Aktion der Stiftung Kinderzukunft aus Gründau verfolgte auch 2024 das Ziel, zahlreichen Kindern in schwierigen Lebenssituationen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten.Dank der Unterstützung engagierter Menschen kamen in diesem Jahr rund 37.000 liebevoll gepackte Geschenke zusammen, die pünktlich zum Weihnachtsfest ihren Weg nach Süd- und Osteuropa fanden.
Erneut haben sich unzählige Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten deutschlandweit mit großem Einsatz an der Aktion beteiligt. Es wurde eingekauft, gebastelt, gestrickt und gepackt. Besonders bemerkenswert war der Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit beeindruckender Flexibilität und Engagement auch in schwierigen Situationen zur Stelle waren.
Als die Spedition, die normalerweise die bundesweiten Abholungen koordiniert, kurzfristig aufgrund fehlender Kapazitäten absagte, reagierten die Ehrenamtlichen sofort: Über zehn zusätzliche, mehrtägige Abholtouren wurden organisiert und mit Leihsprintern durchgeführt. „Es war unglaublich zu erleben, mit welcher Entschlossenheit und Hingabe unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer eingesprungen sind. Sie haben nicht nur logistische Herausforderungen gemeistert, sondern auch ein großes Herz für die Kinder gezeigt“, betont Sarah-Kim Jäschke, Projektleiterin der Aktion.
Im Dezember machten sich acht voll beladene Lkws auf den Weg nach Bosnien und Herzegowina, Rumänien und in die Ukraine. Die Päckchen wurden dort an bedürftige Kinder in Kinderdörfern, Waisenhäusern, Kliniken, Schulen sowie in benachteiligten Stadtvierteln verteilt. Auch prominente Unterstützerinnen und Unterstützer wie Bundesministerin und Schirmherrin Lisa Paus sowie Moderator Markus Philipp beteiligten sich mit eigenen, liebevoll gepackten Geschenken an der Aktion.
Die Verteilung der Päckchen vor Ort war erneut ein bewegendes Erlebnis. „Wenn man die leuchtenden Augen der Kinder auf den Fotos sieht und ihre Freude spürt, wird einem klar, wie wichtig jedes einzelne dieser Päckchen ist“, sagt Heinz-Werner Binzel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinderzukunft. „All dies wäre ohne die tatkräftige Unterstützung so vieler Menschen in Deutschland und den Zielländern nicht möglich gewesen. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank.“
Stiftung Kinderzukunft: Anerkannte, erfolgreiche Hilfe für Kinder in Not
Seit mehr als 35 Jahren bekämpft die hessische Stiftung Kinderarmut effektiv. Mit eigenen Kinderdörfern sowie Schutz-, Ernährungs-, Gesundheits- und Bildungsprojekten weltweit gibt sie Kindern, die einen schlechten Start ins Leben hatten, eine Zukunftsperspektive. In den Projekten der Kinderzukunft wachsen Kinder und Jugendliche unter guten Lebens- und Lernbedingungen gesund, geborgen und sicher auf und können dann als Erwachsene selbstständig ein menschenwürdiges Leben führen. Somit bekämpft die Stiftung Kinderzukunft Armut direkt dort, wo sie entsteht, und leistet gleichzeitig nachhaltige Entwicklungshilfe. Alle Spenden und Fördermittel von Privatpersonen, gemeinnützigen Stiftungen, Vereinen und Unternehmen sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kommen zu 100 Prozent bei den Not leidenden Kindern an. Dies wird auch seit über 30 Jahren vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zertifiziert. Weitere Informationen unter www.Kinderzukunft.de.




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