Stadt Schlüchtern

Mit einem Antrag zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung will die SPD-Fraktion den Gemeindevorstand beauftragen, die Möglichkeiten zur Erleichterung und Förderung des Baus kleinerer Wohneinheiten in Gründau zu überprüfen. "Ziel ist es, das Angebot an Wohnungen für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte deutlich zu verbessern. Das Ortsbild unserer Gemeinde ist stark durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägt. Gleichzeitig sehen wir einen klaren Bedarf an kleineren Wohneinheiten, die besonders für Alleinstehende, Senioren oder junge Menschen attraktiv wären“, erklärt Matthias Springer, SPD-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat.

Nachfrage wächst durch demografischen Wandel
"Der Antrag begründet sich auf den steigenden Bedarf in diesem Wohnungssegment, der durch den demografischen Wandel weiter zunehmen wird. Der Wohnungsmarkt reagiert bisher nicht ausreichend auf die Nachfrage nach kleineren Einheiten. Hier kann die Gemeinde gezielte Anreize schaffen, um private Investoren zu motivieren oder eigene Maßnahmen zu entwickeln“, betont Springer. Die SPD fordert, dass der Gemeindevorstand bis spätestens März 2025 ein Konzept vorlegt, das die Möglichkeiten für solche Maßnahmen prüft. Das entstandene Konzept soll anschließend in den zuständigen Ausschüssen und der Gemeindevertretung beraten werden.

Anreize für den Bau von benötigten Wohneinheiten schaffen
Mögliche Maßnahmen und Anreize könnten hierbei von finanziellen Erleichterungen (z.B. Grundsteuer- oder Gebührenreduzierung) über baurechtliche Erleichterungen wie flexiblere Flächenvorgaben oder Möglichkeiten der Nachverdichtung bis hin zu Förderung von Projekten zur Sanierung oder Wiederbelebung leerstehender Immobilien reichen. Die Gemeinde könnte auch Kooperationen mit Investoren oder Wohnbaugesellschaften eingehen, investitionsfreundliche Erbpacht-Modelle vorsehen und die Beratung von Bauherren etwa mit Blick auf mögliche landes- oder bundesweite Förderprogramme anbieten. Der Gemeindevorstand soll nun prüfen, welche der Möglichkeiten für Gründau geeignet sind und tatsächlich Wohnraumschaffung fördern.

Gemeinsam für eine zukunftsorientierte Wohnraumpolitik
Die Förderung kleinerer Wohneinheiten sei nicht nur eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen des Wohnungsmarktes, sondern auch ein Beitrag zu einer sozialen und nachhaltigen Gemeindeentwicklung. „Gerade junge Menschen, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Singles profitieren von einem vielfältigen Wohnungsangebot. Gleichzeitig bleibt Gründau als Wohnort attraktiv und lebendig“, so Springer. Die Sozialdemokraten rufen die anderen Fraktionen in der Gemeindevertretung dazu auf, den Antrag zu unterstützen und gemeinsam eine zukunftsorientierte Wohnraumpolitik zu gestalten.


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