Bürgermeisterkandidat Matthias Springer (SPD) fordert von Hessen Mobil eine frühzeitige und transparente Information der Bürgerinnen und Bürger über die geplante Sanierung der Landesstraße 3271 zwischen Breitenborn und Hain-Gründau an.
Bürgermeisterkandidat Matthias Springer (SPD) fordert von Hessen Mobil eine frühzeitige und transparente Information der Bürgerinnen und Bürger über die geplante Sanierung der Landesstraße 3271 zwischen Breitenborn und Hain-Gründau an.
Hierfür wendet er sich im Auftrag des Ortsbeirats Breitenborn mit einem Brief an das hessische Verkehrsministerium mit der Anfrage zu einem persönlichen Gespräch. Bereits seit dem vergangenen Jahr ist bekannt, dass die Sanierung dieser wichtigen Verkehrsverbindung für das Jahr 2025 vorgesehen ist, Bürgermeister Gerald Helfrich berichtete. Aufgrund des teilweise schlechten Straßenzustands und der damit verbundenen Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit besteht dringender Handlungsbedarf. Trotz dieser groben Zeitangabe für die Maßnahme wurden jedoch bis heute keine konkreten Informationen zu Umfang, Ablauf und möglichen Einschränkungen während der Bauphase an Gemeinde, Ortsbeirat oder Öffentlichkeit weitergegeben.
„Mich haben inzwischen Hinweise erreicht, die erhebliche Belastungen für die Bevölkerung befürchten lassen“, erklärt Springer, Ortsvorsteher Breitenborns. So sei eine grundhafte Sanierung notwendig, welche eine längere Bauzeit benötige. Des Weiteren könne aufgrund der geringen Fahrbahnbreite eine Sanierung nur unter Vollsperrung erfolgen. „Eine Vollsperrung würde massive Umwege und erhebliche Einschränkungen bedeuten– etwa bei Schul- und Arbeitswegen, bei der medizinischen Versorgung oder beim täglichen Einkauf“, betont Springer. Sollte sich die Bauzeit über den Winter erstrecken, würden sich die Belastungen zusätzlich verschärfen, da die potenziellen Umleitungsstrecken witterungsbedingt schwerer passierbar sind.
Vor diesem Hintergrund fordert Bürgermeisterkandidat Springer, dass alle möglichen Alternativen zu einer Vollsperrung umfassend geprüft werden. Dazu könnten abschnittsweise Sperrungen, zeitlich begrenzte Sperrungen in den Nachtstunden oder Umleitungen über bestehende asphaltierte Wege gehören. Zudem sei eine Fahrbahnverbreiterung im Rahmen der Sanierung zu prüfen, um zukünftige Sanierungsarbeiten mit geringeren Einschränkungen durchführen zu können.
Abschließend appelliert der Bürgermeisterkandidat eindringlich an Hessen Mobil und das zuständige hessische Verkehrsministerium, umgehend und umfassend über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Hierfür hat er sich unter anderem an den Gründauer Gemeindevorstand gewandt, der ebenfalls auf Informationen hinwirken soll. „Nur wenn alle auf die Fahrtstrecke Angewiesenen frühzeitig und transparent einbezogen werden, können gemeinsam tragfähige Lösungen gefunden werden“, unterstreicht Springer. „Bei einem Gespräch mit Hessen Mobil will ich auf die bestmögliche Variante für meinen Heimatort und Gründau hinwirken.“
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