Die Gründauer SPD-Fraktion setzt sich laut eigenen Angaben für mehr Transparenz und Bürgerfreundlichkeit in der kommunalen Finanzpolitik ein und bringt hierzu die Einführung eines „Digitalen Haushalts“ für die Gemeinde Gründau auf den Weg.
Der Gemeindevorstand soll künftig alle Haushaltspläne und -rechnungen zusätzlich in einem digitalen, interaktiven Format auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlichen.
"Der neue Digitale Haushalt soll ein leicht verständliches und anschauliches Online-Format bieten, das die wichtigsten Eckdaten des Gemeindehaushalts, die Einnahmen- und Ausgabenstrukturen sowie zentrale Investitionen grafisch und interaktiv darstellt. Als Beispiele dienen bereits etablierte Systeme aus Offenbach am Main oder dem Main-Taunus-Kreis. Die Haushaltsplanung ist eines der wichtigsten Steuerungsinstrumente der kommunalen Selbstverwaltung – aber für viele Bürgerinnen und Bürger oft schwer zu verstehen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Schubert. „Mit einem digitalen Haushalt schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu den Zahlen der Gemeinde und ermöglichen Transparenz auf Knopfdruck.“
Ein Digitaler Haushalt stelle eine moderne Ergänzung zu den klassischen, umfangreichen Haushaltsdokumenten dar: "Durch interaktive Grafiken, klare Strukturen und intuitive Bedienbarkeit können sich Bürgerinnen und Bürger schnell über die finanzielle Situation, Projekte und Schwerpunkte der Gemeindepolitik informieren. Andere Städte und Landkreise zeigen, wie gut dieses Format funktioniert“, so der Fraktionsvorsitzende Matthias Springer. „Die positiven Erfahrungen aus Offenbach und dem Main-Taunus-Kreis verdeutlichen, dass digitale Haushaltsportale das Interesse und das Verständnis für kommunale Finanzen deutlich steigern.“
Mit der Einführung eines Digitalen Haushalts setze die Gemeinde Gründau ein klares Zeichen für mehr Transparenz, Bürgernähe und eine moderne, zukunftsorientierte Verwaltungskultur. „Das ist ein wichtiger Schritt, um unsere Gemeinde noch offener und verständlicher zu machen“, betont Dr. Schubert.
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