Aufgrund der Entwicklung bei den Zugängen von Asylbegehrenden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, muss auch der Main-Kinzig-Kreis mit weiter steigenden Zuweisungen von Asylbewerbern rechnen.
Für die Kommunen bedeutet dies, dass weiterhin Personen untergebracht werden müssen. In Gründau sind derzeit insgesamt 41 Asylbewerber in privaten und gemeindlichen Mietwohnungen untergebracht. Die Kapazität zur Unterbringung in gemeindliche Wohnungen ist in Gründau fast gänzlich erschöpft.
Mitte Dezember 2013 stehen in Gründau weitere 13 Aufnahmen an. Aus diesem Grund versucht Bürgermeister Gerald Helfrich nun, Eigentümer privater leerstehender Häuser und Mietwohnungen anzusprechen, ob dort nicht die Bereitschaft besteht, diesen Leerstand vorübergehend mit Asylbewerbern auszulasten.
„Dies wird in letzter Zeit von uns schon verstärkt praktiziert. Der Vermieter geht dabei lediglich ein Mietverhältnis mit der Gemeinde ein und wird auch nach einem feststehenden Gebührensatz von uns dafür entschädigt. Die derzeit in dieser Sache in Gründau laufenden Vermietungen sind sowohl in den Gemeindewohnungen, als auch bei privater Wohnraumnutzung, problemlos. Die Wohnungen sollten über eine gewisse Grundausstattung verfügen, können aber durch uns, beziehungsweise den Main-Kinzig-Kreis, mit fehlenden Möbeln bestückt werden“, erklärte Gerald Helfrich.
Der Bürgermeister bittet jetzt die Eigentümer leerstehender Häuser und Wohnungen, sich zur weiteren Information mit der Gemeindeverwaltung kurzfristig in Verbindung zu setzen, um der anstehenden Aufnahmeverpflichtung in Gründau nachkommen zu können. In der Verwaltung ist Herr Bernd Rückriegel für interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Klärung offener Fragen unter Telefon 06051/82032-21 ansprechbar.
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