Da staunten die jungen Kicker der E-Jugend nicht schlecht. Bei der Weihnachtsfeier der JSG Gründau am 15.12.2013 bekamen sie aus den Händen des Gründauer Bürgermeisters Gerald Helfrich eine Meisterschale in Originalgröße überreicht.
Da staunten die jungen Kicker der E-Jugend nicht schlecht. Bei der Weihnachtsfeier der JSG Gründau am 15.12.2013 bekamen sie aus den Händen des Gründauer Bürgermeisters Gerald Helfrich eine Meisterschale in Originalgröße überreicht.


Dort sind auch die Fotos der Protagonisten verewigt, ein Werk handwerklicher Meisterkunst. Voraus gegangen waren harte Verhandlungen zwischen dem DFB, den Verantwortlichen der JSG Gründau, die dabei vorzüglich von der Gemeinde unterstützt wurden. Beim Besuch des DFB-Mobils am 9. Dezember beim Hallentraining wurde alles unter Dach und Fach gebracht.
Was war passiert? Die E1-Jugend wurde Meister in der Qualifikationsgruppe 2 und schaffte damit den Aufstieg in die Kreisliga. Vor der Runde wurde die Mannschaft der JSG Gründau zum Aufstiegsfavorit gekürt. Doch die Verantwortlichen der JSG blieben erst einmal auf dem Teppich. Wie können die Neuzugänge integriert werden? Passen sie ins Mannschaftsgefüge? Geht der Weg des gepflegten Kurspass-Spiels weiter oder muss aufgrund der neuen Situation die Taktik geändert werden? Wird weiter mit dem Tannen-Baum-System oder mit drei Zweier-Ketten gespielt oder sogar mit zwei Dreier-Ketten? Fragen über Fragen vor dem ersten Punkspiel. Platz 3 war das Ziel, was man erreichen wollte.
Mit dem Sieg beim ersten Mittel-Gründauer Brot-Cup wurde ein Achtungserfolg erzielt
Nachdem man im ersten Punktspiel einen klaren Sieg eingefahren hat, kam es beim zweiten Match bereits zum Gipfeltreffen beim FV Neuenhasslau. Ein Gegner, den man nicht so richtig einschätzen konnte. Dazu kamen noch kurzfristige Verletzungen und Erkrankungen. Ohne Auswechselspieler schafften die jungen Wilden einen überzeugenden Sieg. Jetzt kam der Meister-Zug ins Rollen und konnte von keiner Mannschaft mehr gestoppt werden. Eine beeindruckende Serie ohne Niederlage begann und die Meisterschaft in der Qualifikationsgruppe 2 wurde geholt und der Aufstieg in die Kreisliga war perfekt. Der bisher größte Erfolg der jungen Kicker in ihrer noch kurzen Karriere.
Zu diesem großen Triumph wurde auch ein Buch veröffentlicht. Der Titel lautet: „Der Weg der E1-Jugend der JSG Gründau vom Geheimfavorit zum Meister der Qualifikationsgruppe 2“. Noch vor Verkaufsstart war das Meister-Werk ausverkauft. Mit dem Verlag konnte man sich nicht auf eine zweite Auflage einigen. So entschlossen sich die Verantwortlichen spontan, das Buch mit neuem Cover zum kostenlosen Download auf der Facebook Seite der JSG Gründau anzubieten.
Die Spieler der Aufstiegs- und Meistermannschaft
Christian Aust
Einer der Spieler, der sich enorm gesteigert hat. Letzte Runde schon eine feste Größe in der Mannschaft blühte er im Meisterjahr richtig auf. Als Abwehrspieler leitet er die Kombinationen von hinten ein. Er ist top in der Spieleröffnung. Lange Bälle sind für Christian ein Fremdwort, spielt kaum einen Fehlpass. Er ist immer in Bewegung, anspielbar und gibt für den Erfolg alles. Christian hat auch im Mittelfeld mehr als überzeugt. Wir sind gespannt, wo die Entwicklung noch hin führt,
Levin Guhr
Der Torwart der letzten Runde, der nicht mehr im Tor spielen wollte und in der letzten Halbzeit des letzten Meisterschaftsspiels doch wieder im Tor stand. Levin zeigte in der E2 hervorragende Leistungen im Feld und spielte sich so in den Kader der E1. Gerade die Spiele in der E2 waren für ihn wichtig, um wieder in den Rhythmus als Feldspieler zu kommen. Wuselig, flink und immer auf Achse mit einem genialen linken Fuß. Ob er weiter im Feld oder wieder im Tor spielt, wird die Zukunft zeigen. Er ist auf alle Fälle eine Bereicherung für die Mannschaft.
René Mombour
René wechselte sich mit Lennart im Tor ab. Er ist die Zuverlässigkeit in Person, in jedem Training dabei und immer für die Mannschaft da. Unser Abwehrspieler, der nie in der Abwehr spielen will und doch dort die besten Leistungen zeigt. René wurde als „Eisenfuß“ bekannt und ist ein knallharter Verteidiger der alten Schule. Auch im Tor zeigte er seine Qualitäten und die eine oder andere spektakuläre Parade.
Lennart Otto
Lennart lässt schon einmal Geburtstage ausfallen, um bei der Mannschaft zu sein. In dem Alter nicht selbstverständig. Torwart, Abwehr- und Mittelfeldspieler sowie Stürmer. Er hat alle Positionen gespielt und ist vielseitig einsetzbar. Extrem lauffreudig und aggressiv gibt er alles für die Mannschaft und den Erfolg.
Tim Röhrig
Turbo-Tim, von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden. Der schnellste Spieler in den Reihen der JSG Gründau und auf allen Positionen einsetzbar. Mit ihm wurde bereits ein Vertrag bis zum Jahr 2022 geschlossen. Damit kam dem hiesigen Leichtathletik Verein zuvor, der ihn als Sprint-Star verpflichten wollte. Tim gehört zwei magischen Dreiecken an, in der Offensiv zusammen mit Jakob und Dustin und in der Defensive zusammen mit Pascal und Christian. Hat eine tolle Entwicklung hingelegt und hat vor dem Tor den Blick für den besser postierten Mitspieler.
Miguel Scheuerer
Die Nase … mit einem unglaublichen Torriecher. Spielt Gitarre und isst gern Pizza. Auf dem Weg zum Stamm- und Führungsspieler wurde er von einer Verletzung aufgehalten. Er hat in den letzten Monaten eine tolle Entwicklung gezeigt. Hoffnungsträger für die Rückrunde.
Jan Schoder
Neuzugang aus Niedergründau. Als Offensiv-Spieler gekommen, wurde er oft als Abwehr-Chef eingesetzt und vertrat den verletzten Nico hervorragend. Dort wo die anderen hin laufen steht er bereits. Tolles Auge, kann ein Spiel lesen wie kein anderer. In seinen wenigen Spielen im Sturm zeigte er auch seine Torjägerqualitäten. Jan erzielte das einzigste Kopfball-Tor der Runde.
Pascal Schoder
Der kleinste und aggressivste Spieler der JSG Gründau. Ein Abwehrspieler wie einst „Terrier“ Berti Vogts, nur wesentlich stärker im Spielaufbau und mit mehr Übersicht. Ebenso wie sein Zwillingsbruder Jan aus Niedergründau gekommen und aus der Abwehr nicht mehr wegzudenken. Stabilität in der Abwehr hat einen Namen „Pascal“.
Dustin Stenzel
Mittelfeld-Motor und Antreiber. Der beste Vorbereiter der Mannschaft. Er hat 21 Tore in der Meisterschaft direkt aufgelegt. Der König der Vorlagen hat in dieser Runde bewiesen, dass er auch der Prinz des Abschlusses sein kann, 15 Tore in der Meisterschaft sprechen für sich. Stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Aggressiv in den Zweikämpfen, kämpft und rennt immer bis zum Umfallen. Er ist mehr als wertvoll und hat das Zeug zum Leader.
Jakob Wild
Der Kreative, das Schlitzohr. Taucht manchmal unter um dann wie Phönix aus der Asche mit einer genialen Aktion die Zuschauer zu verblüffen. Beidfüssig und technisch stark. Schießt seine Tore lieber spektakulär als einfach, von ganz außen, mit der Hacke oder nachdem er drei Gegenspieler ins Leere laufen ließ. Jakob hat sich zum Torjäger entwickelt.
Nico Wolf
Die Entdeckung in der Vorbereitung. Der Neu-Zugang aus Niedergründau agierte als Abwehr-Chef und schaltete sich immer wieder in die Angriffe ein. Ein gewaltiger Schuss und Spielübersicht zeichnen Nico aus. Dazu körperlich robust kam kaum ein gegnerischer Spieler an ihm vorbei. Eine Knie Verletzung stoppte den Höhenflug. Jetzt wieder im Training dabei wird er in der Kreisliga wieder eine Stütze der Mannschaft werden. Er könnte locker auch eine Altersklasse höher spielen.
Die Maskottchen
Die Eintracht hat ihren Steinadler "Attila", die E-Jugend hat die Schnüffel-Hunde Keks und Wilson, die bei fast jedem Spiel dabei sind.
Hermann genannt „Keks“
Das Maskottchen „Keks“, der Hund der eigentlich Hermann heißen sollte. Beidfüßig, bei jedem Spiel dabei. Zeigt aber wenig Biss auf dem Platz. Er hat noch keinen Ball erlegt. Das ist ausbaufähig. Der „Weiße“ unter den Maskottchen.
Wilson, der Schnüffler
Wilson, eigentlich das Maskottchen der E2. Schaut sich aber auch fast jedes Spiel der E1 an. Bester Kumpel vom Keks. Ärgert sich bei Niederlagen schwarz. Ein ruhiger Geselle mit großem Drang zum Tor.
Das Trainer- und Betreuer-Team
Die Trainer und Betreuer werden nach den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte geschlossen zurück treten. „Mehr geht nicht“ hörte man von Ihnen. Das ist zwar schade, doch Reisende sollte man nicht aufhalten.
André Röhrig
Der Jugendtrainer des Jahres 2013 der SG Mittelgründau/Haingründau sprach zu Beginn der Runde ein Fallrückzieher-Verbot aus. Macher und Motivator in einer Person. Hat einige Angeltechniken in die Taktik mit großem Erfolg eingebaut z.B. geduldig im Spielaufbau sein. Kennt jeden Grashalm auf dem Platz und ist mit denen seit dieser Runde per Du. Perspektive: wird demnächst Platzwart, wenn er die praktische Prüfung beim Edwin Bredy besteht, wenn nicht dann wird er aus dem Sportplatz der SKG Mittelgründau einen Fischteich machen.
Stefan Schoder
Der Kaffee-Trinker unter den Trainer. Wurde noch nie bei einem Spiel ohne eine Tasse Kaffee gesehen, egal ob am oder auf dem Spielfeld und hat dabei noch nie einen Tropfen verschüttet. Kultverdächtig. Sucht händeringend nach einer Möglichkeit die Tasse am Körper zu transportieren. Perspektive: Nimmt die Meisterschaftsprämie als Startkapital und wird sich mit einem Coffee-Shop selbständig machen
Stefan Göger
Torwart-Trainer und E2 Chef-Coach. Verlor nach einigen Spielen der E2 seine Stimme, was ihm zu Unrecht den Namen „Brüll-Käfer“ einbrachte. Ist eigentlich ganz leise und lieb zu seinen Schützlingen und besonders zu seiner Frau Kathi. Stefan wurde für einige Spiele an die 1. Mannschaft der SKG Mittelgründau verliehen. Von der Leihgebühr wird die E-Jugend ein rauschendes Fest feiern. Besondere Leistungen zeigt er beim Essen. Perspektive: Geht seinem größten Hobby nach und wird Koch.
René Stenzel
Glänzt durch Abwesenheit im Training. War zwei Spiele Chef-Trainer, 6 Punkte und 16:0 Tore reichten den Verantwortlichen nicht. Die defensive Mauertaktik kam nicht an, musste deswegen wieder ins zweite Glied zurücktreten. Perspektive: geht in den Ruhestand, kauft sich eine Insel.
Stefan Wolf
Wurde im Meisterbuch nicht aufgeführt. Der Verlag wollte einfach keinen vierten Stefan im Team haben. So findet er jetzt die verdiente Anerkennung. Stefan hilft dann, wenn Not am Mann ist.
Die Scouts
Es gibt weltweit nur eine E-Jugend Mannschaft, die ein eigenes Scouting-Team hat und das ist die E-Jugend der JSG Gründau. Das Scounting-Team half dem Trainerteam in schwierigen Situationen den richtigen Weg zu finden und Siege einzufahren.
Stefan Aust und Timo Wild
Böse Zungen behaupten, sie wären wie Statler und Waldorf von der Muppets Show und würden das Geschehen nur von der Tribüne aus beobachten. Sicher, beide sind für ihre bissigen Kommentare und messerscharfen Analysen bekannt, stehen aber immer am Spielfeldrand und unterstützen das Trainer-Team vorbildlich. Ihre Meinung ist mehr wichtig und wird akzeptiert und zum großen Teil auch umgesetzt. Ein ganz wichtiger Baustein bei der Meisterschaft. Sie haben die gegnerischen Spieler immer im Blick. SCOUNTING hat bei der JSG Gründau einen Namen Stefan und Timo und das steht für Qualität.
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