A45/Hammersbach: Schwerer Lkw-Unfall nach Ausbremsmanöver

Hammersbach
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Die Feuerwehr Langenselbold wurde am frühen Freitagmorgen gegen kurz nach 04:00 Uhr zu einem unklaren Verkehrsunfall mit einer womöglich eingeklemmten Person auf der Autobahn 45 zwischen den Anschlussstellen Hammersbach und Altenstadt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich, dass insgesamt drei LKW verunfallten, wovon zwei ineinandergekeilt waren.



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Vorangegangen war laut Polizei mutmaßlich ein Ausbremsmanöver, bei dem sich ein anschließend geflüchteter PKW-Fahrer vor die drei hintereinanderfahrenden LKW setzte und bis fast zum Stillstand herunterbremste. Beim nachfolgenden Abbremsen fuhren die drei LKW aufeinander auf.

Eingeklemmt war glücklicherweise niemand, die Fahrer der beiden hinteren LKW wurden jedoch durch den Rettungsdienst untersucht. Während der Fahrer des zweiten LKW unverletzt vor Ort bleiben konnte, wurde der 59-jährige Fahrzeuglenker des hintersten LKW mit einem RTW in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Durch die Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsmittel abgebunden.

Bei der Überprüfung der Ladeflächen stellte sich heraus, dass der vordere der beiden verkeilten LKW Gefahrgut in Form von Pflanzenschutzmittel geladen hatte. Die Kanister wurden im weiteren Verlauf unter Atemschutz und Schutzanzügen aus dem LKW geborgen. Zuvor ausgelaufene Kleinmengen wurden mit Chemikalienbinder abgebunden. Für die Zeit der Bergungsarbeiten musste die A 45 bis in den Nachmittag hinein vollgesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle abgeleitet. Die Feuerwehr Langenselbold war mit sieben Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften über vier Stunden im Einsatz.

Ersten Ermittlungen zufolge soll der Unfallverursacher ein orangenes oder dunkles Auto gefahren haben. Dahingehend werden dringend Zeugen gesucht. Gegen den Verursacher wird nunwegen Nötigung im Straßenverkehr, der Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Der entstandene Sachschaden wird insgesamtauf rund 180.000 Euro geschätzt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06183 91155-0 beider Polizeiautobahnstation in Langenselbold zu melden. 

Text und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Langenselbold


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