SPD Hammersbach ehrt Wilfried Bender und Ewald Jaé

Hammersbach
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Bei der trotz Corona gut besuchten Jahreshauptversammlung ehrten die Hammersbacher Sozialdemokraten Wilfried Bender und Ewald Jaé für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD.

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Dr. Sascha Raabe (MdB) überreichte den beiden Jubilaren zusammen mit der Ortsvereinsvorsitzenden Susana Cid Jovic Ehrennadeln, Urkunden und Präsente. Beide Jubilare fanden ihren Weg in die SPD in der Zeit des gesellschaftlichen und politischen Aufbruchs während der Kanzlerschaft Willy Brandts. Ewald Jaé engagierte sich vor allem in seinen jungen Jahren bei den Jusos und im Ortsvereinsvorstand der SPD. Von 1972 bis 1975 gehörte er der Gemeindevertretung an. Von 1989 bis 1992 lenkte er in einer Zeit mit vielen Aufbrüchen als Vorsitzender die Geschicke des SPD-Ortsvereins. In diese Zeit fällt z.B. die erste Wiederwahl von Bürgermeisterin Helga Meininger, mit der die SPD ihre Position in der kommunalen Politik entscheidend festigen konnte. 1990 wurden der erste Jugendbeirat und der erste Seniorenbeirat der Gemeinde gebildet, für die Jugend- und Seniorenarbeit ein Sozialpädagoge fest angestellt, im Kindergarten die erste Ganztagsgruppe und auf dem Spielplatz Marköbel der Jugendtreff „Jumix“ eingerichtet. Ewald Jaé blieb der SPD zwar auch in den folgenden Jahren verbunden, entschied sich aber, seine Fähigkeiten und Kräfte als Studienleiter am Lichtenberg-Oberstufengymnasium Bruchköbel ganz in den Dienst seines Berufes zu stellen.

Wilfried Bender gehörte der Hammersbacher Gemeindevertretung von April 1997 bis März 2021 an. Mitglied des Kreistages war er von 2006 bis 2011. Erstmals zum Vorsitzenden des Ortsvereins wurde er am 28. April 2000 gewählt. Seither wurde er in dieser Funktion immer wieder unangefochten bestätigt, bis er im vergangenen Jahr nach zwei Jahrzehnten aus privaten Gründen nicht mehr für den Vorsitz kandidierte. 2017 wurde Wilfried Bender für sein herausragendes Engagement mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Wilfried Bender hat seine politischen Prinzipien mit großer Beharrlichkeit vertreten, war aber in der Realpolitik immer kompromissfähig und am gemeinsamen Erfolg orientiert. Mit großer Weitsicht hielt er im SPD-Ortsverein alle Fäden in der Hand: Finanzplanung, Personalplanung, Wahlkampfvorbereitungen, Geburtstagslisten, Verteilerorganisation. Völlig unprätentiös war er sich auch nicht zu schade für die Alltagsarbeiten: Plakatieren, Utensilien für Feste aufbewahren, transportieren, aufbauen usw. Er schaffte es immer wieder, Neumitglieder zu gewinnen und bei allem auch noch über die Partei hinauszuwirken. So engagierte er sich als Schöffe (zuletzt beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel) und in Vereinen. Als unermüdlicher Netzwerker prägte er die Arbeit der Hammersbacher SPD und hinterließ bleibende Spuren.

Ebenfalls seit 50 Jahren gehören Brigitte Bonifer und Ludwig Bonifer der SPD an. Für 25 Jahre Parteizugehörigkeit sollten Birgit Speicher-Kiefer und Ralf Fischer geehrt werden. Sie konnten an der Jahreshauptversammlung leider nicht teilnehmen.

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