Getöteter Lkw-Fahrer auf Rasthof Langenbergeim: Spendengelder ermöglichen Familie neue Wohnung

Hammersbach
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Das tragische Schicksal des im Januar auf der Tank- und Rastanlage getöteten kirgisischen LKW-Fahrers (wir berichteten) hat viele Menschen sehr beschäftigt. Der Tote hinterlässt im etwa 6000 Kilometer entfernten Bischkek eine Frau und vier kleine Kinder. Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner (SPD) hatte deshalb zu einer Spendenaktion aufgerufen, um die Not der Familie zu lindern.

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Die Resonanz und die Anteilnahme war so groß, dass der Bürgermeister auf Einladung der deutschen Botschafterin gemeinsam mit Gemeindebrandinspektor Jens Eyrich und dem Verwaltungsmitarbeiter Tobias Lenz nach Bischkek flog, um die Familie kennenzulernen und sich vor allem über die sinnvolle Verwendung der Spendengelder ein Bild zu machen. Im Gespräch mit den Hinterbliebenen wurde deutlich, dass die Ausbildung der Kinder im Vordergrund stehen muss. Als Grundlage dafür sei aber auch für die prekäre Wohnsituation eine bessere Lösung nötig. Deshalb wurde in Absprache mit der Botschaft entschieden, mit den Spendengeldern eine Wohnung in der Hauptstadt Bischkek zu kaufen. Die Wohnungssuche und die Kaufabwicklung verliefen, begleitet von einer Vertrauensanwältin, erfreulich schnell.

Nun besuchten die Botschafterin Dr. Gabriela Guellil und ihr Stellvertreter David Westenfelder die Familie und führten zu diesem Anlass mit Bürgermeister Michael Göllner ein Videogespräch. So war es möglich, dass sich Göllner selbst ein Bild von der neuen Wohnung der Familie machen konnte. Sie liegt in einem guten Wohngebiet in Bischkek, ist schön möbliert, mit Küche und Bad. In der Nähe finden sich Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für die Kinder. Zur neuen Schule ist es ein Fußweg von sieben Minuten.

"Gegenüber den alten Wohnverhältnissen in einem entlegenen Vorort der Hauptstadt, mit bescheidener Infrastruktur und einem sehr weiten Schulweg, ist das ein enormer Qualitätsfortschritt und eine große Sicherheit für die Familie. Es hat mich sehr berührt, dass ich auf diese Weise alle Freunde aus Kirgisien wiedersehen konnte. Die neue Wohnung entspricht genau den Vorstellungen, die wir gemeinsam mit der Familie abgestimmt haben. Damit kann die Witwe Anara nun gemeinsam mit den Kindern ein selbstbestimmtes Leben in einem guten Umfeld führen. Anara sendet viele dankbare Grüße nach Deutschland. Sie und ihre Kinder machten einen sehr guten Eindruck und blicken sehr optimistisch in die Zukunft. Jetzt muss man ihnen etwas Zeit gönnen, um durchzuatmen und gut anzukommen. Die nächste Aufgabe ist es dann, sich über die Verwendung der weiteren Mittel Gedanken zu machen. Wir werden den Kontakt halten und weiter informieren“, verspricht Bürgermeister Göllner.


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