Welche Zukunft hat der Wald?

Hammersbach
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Unter dem Motto „Keine Pause in der Sommerpause“ treffen sich in jedem Jahr Gemeindevertreter*innen und Vorstandsmitglieder der Hammersbacher SPD, um einige Themen näher zu beleuchten.

Eine der Exkursionen führte jetzt in den Gemeindewald.

"Wie sehr die Vegetation derzeit unter der Trockenheit leidet, ist ganz offensichtlich. Auch wenn der Wald noch grün ist, sieht man den Bäumen den Trockenstress an. Für rund 500 Hektar Wald trägt die Gemeinde die Verantwortung. Deshalb beschäftigen sich die Kommunalpolitiker der SPD seit jeher intensiv mit der Bewirtschaftung des Waldes. Bürgermeister Michael Göllner (SPD), als studierter Forstingenieur mit der Materie bestens vertraut, erläuterte beim Gang durch den Wald, wie komplex die Zusammenhänge im Ökosystem Wald sind", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Durch gezielte Eingriffe werden die Artenvielfalt und die Verjüngung des Waldes gefördert. Das Großartige an der naturgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft ist, dass wir auf der gleichen Fläche Naturschutz betreiben und den regionalen Rohstoff Holz produzieren können. Außerdem ist der Wald ein wichtiger Erholungsraum und Sauerstoffspender für unsere Bürgerinnen und Bürger. Gerade an heißen Sommertagen merkt man, wie angenehm es in unserem Wald ist“, so Göllner.

Alexander Brandt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im zuständigen Ausschuss, hat sich intensiv mit der Forderung beschäftigt, Teile des Waldes sich selbst zu überlassen und aus der Bewirtschaftung zu nehmen. „Natürlich könnten wir das tun und unter Umständen die Bedingungen für einzelne Arten verbessern. Aber damit lösen wir nicht die Probleme, die sich aus der massenhaften Verwendung von Beton, Stahl und Ziegeln ergeben. Klimagerecht bauen kann in Zukunft tatsächlich nur heißen, viel mehr heimisches Holz, statt der derzeit üblichen Materialien zu nutzen. Wenn wir unsere Wälder dafür nicht einsetzen wollen, dann müssen wir Holz aus Regionen importieren, von denen wir lieber nicht wissen wollen, unter welchen Umständen das Holz dort produziert wurde“, erläutert er die Position der Hammersbacher Sozialdemokraten. „Das Vorhaben der schwarz-grünen Koalition, Teile des Hammersbacher Waldes der nachhaltigen Bewirtschaftung zu entziehen und dort auf den Holzeinschlag völlig zu verzichten, sehen wir deshalb nach wie vor sehr kritisch.“

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