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Anlass sind die aktuellen Berichte über eine geplante Schließung des Standortes Ende Oktober 2026 (wir berichteten). „Für viele Menschen aus Hammersbach ist Bruchköbel die nächstgelegene Anlaufstelle, wenn außerhalb der regulären Praxiszeiten ärztliche Hilfe benötigt wird. Wenn dieser Standort wegfällt, bedeutet das längere Wege – gerade für ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität“, sagt Sandra Gerbert, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Auch die CDU Hammersbach sieht dringenden Handlungsbedarf. „Die medizinische Infrastruktur in der Region steht bereits seit längerem unter Druck. Nach den Einschnitten am Mathilden-Hospital in Büdingen wäre die Schließung des Bereitschaftsdienstes in Bruchköbel ein weiterer Verlust wohnortnaher Versorgung“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Kovacsek.

Mit ihrer Resolution fordern CDU und Grüne die Kassenärztliche Vereinigung Hessen auf, den Standort Bruchköbel dauerhaft zu erhalten und auf eine Verlagerung nach Hanau zu verzichten. Zugleich bedanken sich CDU und Grüne bei den weiteren Kommunalparlamenten, Bürgermeistern und kommunalen Verantwortungsträgern der Region, die sich ebenfalls öffentlich für den Erhalt des Standortes einsetzen.

„Eine gute medizinische Versorgung darf nicht Stück für Stück aus der Fläche verschwinden“, betonen Gerbert und Kovacsek abschließend.


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