Zum offenen Infotag für Mütter und Väter zum Thema "Beruf und Familie" lädt das Mehrgenerationenhaus Fallbach in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Center für Arbeit, Familien- und Jugendberatung Stadt Hanau am Dienstag 10. März 2020 von 9.30 Uhr - 12 Uhr, ein.

Der ehemalige AfD-Politiker André Poggenburg aus Sachsen-Anhalt hatte für Mittwoch zu einem „Kondolenzbesuch“ in Hanau aufgerufen. Die Polizei riegelte deshalb mit einem größeren Aufgebot den Kurt-Schumacher-Platz ab, einer der beiden Tatorte vom 19. Februar. Bis 18 Uhr tauchte allerdings niemand auf.

Unbekannte hinterließen an zwei Stellen in der Hanauer Marktstraße Hakenkreuze: Zwischen Montagmittag und Dienstagvormittag an einem Klingelschild und am Dienstag, zwischen 7 und 9.15 Uhr, auf einem Firmenschild. Der oder die Täter benutzten offensichtlich einen Textmarker.

Angesichts der unfassbaren und grauenvollen Gewalttaten, die Hanau und die gesamte Republik in der vergangenen Woche erschüttert haben, sind am Folgetag Bundespräsident Steinmeier und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nach Hanau gekommen, um den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl auszusprechen und die Zivilgesellschaft zu einem Zusammenstehen gegen den rechten Terror aufzurufen.

Offene Elterncafes mit Gesprächsangeboten hat der Eigenbetrieb Hanau Kindertagesbetreuung in der Kinderburg Weststadt (Herderweg 1) eingerichtet, ebenso im Kinderhaus West (Schopenhauerstraße 2) und in der Kindertagesstätte Dresdener Straße (Dresdener Straße 2).

Wenige Stunden, nachdem am Donnerstag Abend rund 5.000 Menschen auf dem Marktplatz noch still trauernd den Opfern des Anschlags gedacht haben, verbreitete sich in den sozialen Medien eine Sprachnachricht, die von marodierenden Neonazis berichtete. "Fakt ist jedoch, dass die Sprachnachricht, dessen Urheber uns persönlich bekannt ist, etwa vier Jahre alt ist und in einem völlig anderen Zusammenhang gestanden hat", greift Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) einen der konkreten Fälle der im Netz kursierenden Falschnachrichten auf, um noch einmal mit Nachdruck gegen die Verbreitung von Spekulationen und Vermutungen ins Feld zu ziehen.