Weil die Zahl der Anfragen aus der Hanauer Bevölkerung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen ist, reduziert die Stadt Hanau die Erreichbarkeit des Bürgertelefons.

Seit Dienstag (19.5.) wird der 19 Jahre alte Jan Trippel aus Schaafheim vermisst. Der Gesuchte ist mit einer schwarzen VW CC Limousine, ähnlich einem Passat, mit dem amtlichen Kennzeichen DI-TJ 105 unterwegs. Das acht Jahre alte Auto hat getönte Heckscheiben und eine beigefarbene Lederausstattung. Letztmalig hat der junge Mann am Dienstagnachmittag mit seinen Eltern telefoniert und hielt sich nach derzeitigen Erkenntnissen im Raum Hanau-Steinheim auf.

"Zur Trauerbewältigung gehört auch, dass vor allem die Angehörigen der Opfer Antworten auf ihre drängendsten Fragen bekommen. Diese sind auch für unsere Stadtgesellschaft wichtig. Die schrecklichen Taten haben unsere Stadt nachhaltig geprägt und werden auf alle Zeiten im kollektiven Gedächtnis verankert bleiben." Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) bekräftigt knapp 100 Tage nach den rassistischen Morden vom 19. Februar die Forderung der Opferfamilien nach lückenloser Aufklärung der Hintergründe der Tat und deren Begleitumstände.

"Das Auto ist kein Safe - daher sollte man Wertgegenstände oder andere Sachen, die bei Ganoven auf Interesse stoßen könnten, nicht offen im Wagen zur Schau stellen", appelliert Dieter Willhardt, stellvertretender Leiter des Kommissariats 22. Am Dienstag haben Unbekannte zwischen 16 und 19.50 Uhr auf dem Park & Ride-Parkplatz am S-Bahnhof in Steinheim einen Opel Corsa aufgebrochen.

Aufgrund von Dacharbeiten ist es erforderlich die Lilienstraße in Klein-Auheim im Bereich der Hausnummer 27 vom Montag, 25. Mai 2020, bis voraussichtlich Freitag, 5. Juni 2020, voll zu sperren.

Nachdem die Bundesumweltministerin, Svenja Schulze (SPD), in einem Schreiben von größeren Anwendungsspielräume bei der Wohnnutzung der Häuser auf Sportsfield Housing sprach, hatte die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Saadet Sönmez, in der letzten Plenarwoche die hessische Umweltministerin, Priska Hinz (Grüne) nach ihrer Einschätzung gefragt.