Kaum eine Branche hat unter den Einschränkungen der Pandemie mehr gelitten als die Schausteller. Keine Volksfeste, keine Weihnachtsmärkte, kein Karneval, keine Großveranstaltungen – die Betreiber von Karussells, Los- und Leckereibuden sind seit dem Frühjahr 2020 zum Nichtstun verdammt. Die Stadt Hanau, in der zahlreiche Schaustellerbetriebe zu Hause sind, versucht im Rahmen ihrer sehr begrenzten Möglichkeiten zumindest etwas zu helfen.

"Wir beabsichtigen, am 19. Juli wieder zu den normalen Öffnungszeiten zurückzukehren", reagieren Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) und Astrid Weiermann, Leiterin des Eigenbetriebs Hanau Kindertagesbetreuung, auf den von Eltern vorgebrachten Wunsch nach einer schnellen Rückkehr zum normalen Regelbetrieb und den damit einhergehenden längeren Öffnungszeiten.

Die Feiern zum 175-jährigen Bestehen des Hauptfriedhofs haben damit begonnen, dass Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Stadtrat Thomas Morlock (FDP) am restaurierten Grab der als Erste hier begrabenen Rebecka Happel einen Kranz niederlegten.

Die Stadt Hanau will am neu gestalteten Wallonisch-Niederländischen Kirchplatz "den dort nicht erwünschten Durchgangsverkehr mit baulichen Maßnahmen aus dem Viertel verdrängen", hat Stadtrat Thomas Morlock (FDP) angekündigt. Wie in Bürgerinformationsveranstaltungen zum entstehenden Mobilitätsleitbild angekündigt, reagiere die Stadt Hanau damit auf gehäufte Klagen Anwohnender, die zu hohes Verkehrsaufkommen und schnelles, rüdes Fahren sowie Gefahren für den Fußverkehr und spielende Kinder kritisierten.

Niedrige Inzidenzen haben in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder neue Lockerungen im Corona-Alltag erlaubt. Damit kann auch die bisherige Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf dem Hanauer Wochenmarkt entfallen. "Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes regelt eindeutig, dass in Außenbereichen das Tragen einer medizinischen Maske nicht mehr zwingend vorgeschrieben ist", erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) diese Entscheidung.

„Wir wollen in Hanau eine starke und konsequente Opposition sein und unsere Ziele und Programmpunkte in dieser neuen Rolle umsetzen“, betonten die Mitglieder des Ortsverbandes Hanau bei ihrer Sitzung im Amphitheater.

Am frühen Mittwochabend kam der Polizeihubschrauber über Großauheim zum Einsatz, nachdem ein Unbekannter zuvor in einem Supermarkt in der Röderseestraße Lebensmittel stehlen wollte und vom dortigen Ladendetektiv entdeckt sowie angesprochen worden war. Kurz nach 17.30 Uhr sprach der Ladendetektiv den Mann, der seinen mitgeführten Rucksack gefüllt hatte und den Kassenbereich passierte ohne die Ware zu zahlen, an.

Ein 38-jähriger Autofahrer aus Hanau wurde bei einem Unfall am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 3 "nur" leicht verletzt. Laut der Polizisten an der Unfallstelle saß in dem Tesla zum Glück kein Beifahrer, da dieser die Kollision mit dem Sattelzug wahrscheinlich nicht überlebt hätte.

In einer Woche ein richtiges Theaterstück auf die Beine zu stellen, mit Proben, Sprechtraining, Kostümen, Maske und Bühnenbild – welches theaterbegeisterte Kind träumt nicht davon?

Als unübersehbares Zeichen der Offenheit und Toleranz hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Mittwoch auf dem Hanauer Marktplatz die Regenbogenflagge gehisst. Die Brüder Grimm Stadt reihte sich damit am Mittwoch ein unter die Städte, die mit ähnlichen Aktionen klar Position beziehen wollen in der Auseinandersetzung der Stadt München mit der UEFA.

Ein Fußgänger wurde am Dienstagmittag, gegen 13.45 Uhr, auf dem Gehweg der Straße "Vor dem Kanaltor" in Hanau von einem 30 bis 40 Jahre alten Straßenräuber angegriffen, woraufhin zunächst ein Gerangel entstand. Der etwa 1,85 Meter große Täter (dunkle Haare, dunkler Teint) flüchtete dann mit der Geldbörse des Neu-Isenburgers, die er jedoch mangels Geld darin wieder fallen ließ.