"Das ist kein Kavaliersdelikt", greift Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky einen Feuerwehreinsatz von Montagabend auf. Sechs bis acht junge Erwachsene hatten in der Gemarkung Steinheim auf einem privaten Gartengrundstück eine gesellige Lagerfeuer-Party gefeiert. Der Feuerschein hatte jedoch nicht nur zur Alarmierung der Wehrmänner geführt, sondern auch die Polizei auf den Plan gerufen, die diesen Verstoß gegen das Kontaktverbot jetzt strafrechtlich verfolgen wird.

Die Stadt Hanau hat schon frühzeitig einen Corona-Krisenstab ins Leben gerufen, in dem zentral alle Fragen rund um die Entwicklungen und Notwendigkeiten im Zusammenhang mit dem Virus zusammenlaufen und bearbeitet werden. Die ämter- und dezernatsübergreifende Struktur des Stabs garantiert dabei den notwendigen Informationsfluss. Die von den einzelnen Ämtern, Behörden und Eigenbetrieben entsendeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sicher, dass jede neue Entwicklung sofort Eingang finden kann in die tagesaktuelle Arbeit.

Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hat kürzlich zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Daniel Protzmann, dem Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion Kolja Saß, dem ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Dr. Ralf-Rainer Piesold, dem Vorsitzenden der FDP Hanau Henrik Statz und dem FDP-Mitglied im Großauheimer Ortsbeirat Angelika Opfermann den Hanauer Künstler Lars Contzen besucht.

"Wo erhalte ich Hilfe, um meine Miete zu zahlen?" "Wer sichert meiner Familie den Lebensunterhalt, während ich als Freiberufler keine Einnahmen habe?" "Wer ist für das Beantragen von Kurzarbeitergeld verantwortlich?"

"Jetzt haben wir endlich mehr Klarheit." Mit diesen Worten hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Sonntagabend auf die neuen Leitlinien der Bundesregierung und des Landes Hessen zur  Beschränkung sozialer Kontakte im Rahmen der Corona-Krise reagiert.

Die Stadt Hanau macht im Kampf gegen die "Hamsterkäufe" Ernst: Ab Montag dürfen Waren nur noch in haushaltsüblichem Umfang an eine Person abgegeben werden. "90 Prozent der Menschen sind vernünftig, aber der kleine Teil der Unvernünftigen gefährdet zunehmend die Versorgungslage", begründet Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die entsprechende Allgemeinverfügung, die ab Montag (23. März 2020) gilt. Hanau orientiert sich dabei auch am Landkreis Marburg-Biedenkopf, der ein entsprechende Regelung bereits am Samstag auf den Weg gebracht hatte.

Mit einer Kampagne in den Sozialen Medien macht die Stadt Hanau auf die zahlreichen Menschen aufmerksam, die häufig unbemerkt von der Öffentlichkeit ihre aktuell lebensnotwendige Arbeit für die Allgemeinheit tun. Unter #hanauhelden bekommen sie ab sofort auf Instagram und Facebook ein Gesicht. Der Kassierer im Supermarkt, die Kranken- und Gesundheitspflegerin auf der Intensivstation, der Taxifahrer, Stadtpolizist und viele andere mehr erzählen hier ihre Geschichte.