Der Turn- und Sportverein (TSV) „1860“ Hanau zählt zu den Traditionsvereinen in der Brüder-Grimm-Stadt.



Das Rollbrettfahren steht bei Kindern aktuell ganz hoch im Kurs. Da macht es Sinn, einen Rollbrett-Führerschein anzubieten, um die Sicherheit im Umgang mit dem Holzbrett auf vier Rollen zu trainieren. Im Rahmen der Prüfung müssen die Mädchen und Jungen an mehreren Stationen ihr Geschick unter Beweis stellen. Zu den Übungen der nächsten Wochen, mit denen sie sich auf die Führerscheinprüfung vorbereiten, zählen deshalb unter anderem das Abbremsen aus schneller Fahrt, die „Dunkelfahrt“, bei dem sich die Kinder auf dem Rollbrett mit verbundenen Augen an einem Seil entlang tasten, und die Kurvenfahrt, bei der es gilt, einen Slalom-Parcours zu meistern. „Die motorischen Fähigkeiten und Kompetenzen, die die Mädchen und Jungen im Rahmen des Rollbrett-Führerscheins erhalten, sind nicht nur grundlegende Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung, sondern dienen auch der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr“, berichteten die Übungsleiterinnen Gabriele Niemeyer und Katharina Vaterodt.
Interessiert vernahm Thorsten Stolz, dass seitens der Eltern eine große Nachfrage nach dem Kinderturnen des TSV Hanau besteht. „Beide Gruppen sind derzeit ausgebucht, es gibt sogar eine Warteliste“, umriss Uwe Niemeyer die Beliebtheit des Angebots. Der Landratskandidat berichtete in diesem Zusammenhang von einer Initiative des Sportkreises Main-Kinzig, in Hessens einwohnerstärkstem Landkreis das Programm „Schulkids in Bewegung“ (SKIB) zu etablieren, das derzeit an Frankfurter Grundschulen erfolgreich umgesetzt wird. Zu den Zielen des Projektes zählt, mehr Bewegung in den Alltag von Schulanfängern zu bringen, um Kindern mit geringer Sportaffinität Körperbewusstsein und Bewegungsfreude zu vermitteln. Außerdem will SKIB Schulanfänger für den Vereinssport begeistern und Vertrauen zu den Sportvereinen aufbauen. So entstehen zudem langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen samt tragfähiger Netzwerke. „Das ist ein tolles Programm, um Schüler an den Sport heranzuführen und ihre Gesundheit zu stärken. Zudem fördert es nachhaltig unsere Vereine und hilft ihnen, aktive junge Mitglieder zu gewinnen“, betonte Thorsten Stolz. Im Fall seiner Wahl zum Landrat wolle er sich dafür einsetzen, SKIB zunächst modellhaft an einigen Grundschulen im Kreis zu erproben und das Projekt dann Schritt für Schritt auszubauen.
Abschließend bekräftigte Thorsten Stolz gegenüber Uwe Niemeyer, dass der Main-Kinzig-Kreis unter seiner Führung auch künftig ein verlässlicher Partner der rund 3.000 Vereine im einwohnerstärksten hessischen Landkreis bleibt und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder auch weiterhin uneingeschränkt fördert: „Dafür werde ich mich intensiv einsetzen, denn das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen gehört zu den tragenden Säulen des Gemeinwesens in unserem Main-Kinzig-Kreis“.
Foto: Landratskandidat Thorsten Stolz (links) überreicht TSV-Übungsleiterin Katharina Vaterodt und TSV-Vorsitzendem Uwe Niemeyer das Rollbrett, das er für das Kinderturnen im Hanauer Traditionsverein gesponsert hat.
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