"besteigbar" und "beliegbar" - die Namen der jüngsten Hanauer Projekte entlang der Regionalpark-Route sind Programm.
"besteigbar" und "beliegbar" - die Namen der jüngsten Hanauer Projekte entlang der Regionalpark-Route sind Programm.
Schließlich will die kunstvolle Gestaltung der Revisionsschächte auf den Mainauen nicht nur verschönern, sondern lädt gleichzeitig ein, die kleinen Erhebungen am Mainufer zu nutzen, um ganz neue Ein- und Aussichten zu genießen. Denn aufgrund der Lage in Mainnähe und im Überschwemmungsbereich wurden die Revisionsschächte so gebaut, dass sich die Schachteingänge oberhalb der Hochwasserhöhe befinden, so dass sie sich als Hügel in der Umgebung präsentieren.
Mit der offiziellen Eröffnung ist die Regionalpark-Route, die den Mainuferweg mit der Hohen Strasse verbindet, seit Mittwoch um eine Attraktion reicher. Wie Stadtrat Axel Weiss-Thiel bei der offiziellen Einweihung des Projekts sagte, fügt sich die Gestaltung der beiden Revisionsschächte ein in die Reihe der bereits realisierten Projekte wie der "Balkon" an der Kinzigmündung, der Spielplatz sowie die bepflanzten und bespielbaren Revisionsschächte auf den Mainwiesen unterhalb von Schloss Philippsruhe, die Sitzkiesel am Ufer sowie das Waldportal in Wilhelmsbad ein.
"Damit, dass wir hier am Mainufer einen weiteren Akzent setzen, kommen wir auch unserem einen Schritt näher, im Westen Hanaus eine attraktive Erholungs- und Erlebnisachse zu etablieren", freut sich Weiss-Thiel. Angefangen beim Regionalpark-Projekt Waldportal, über den Staatspark Wilhelmsbad mit Karussell und Puppenmuseum bis hin zum neuentstehenden Bürgerpark Hochgericht und Schloss Philippsruhe bieten sich Bürgern und Besuchern der Brüder-Grimm-Stadt hier im Westen der Stadt immer mehr interessante Anlaufpunkte zur Freizeitgestaltung. "Eine besondere Bedeutung bekommt diese Aufwertung unter dem Aspekt, dass auch der Bahnradweg vom Vogelsberg und der Hohen Straße kommend über Mittelbuchen und Wilhelmsbad zum Mainufer diese Achse nutzt."
Gleichzeitig fügt sich das jüngste Hanauer Projekt, das in diesem Zusammenhang einen weiteren neuen Akzent setzt, hervorragend in das Gesamtkonzept des Regionalparks ein, das zum Ziel hat, die besonderen Qualitäten der Region zu entwickeln und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Auf diese Weise werden auch die zwischen den Siedlungen noch vorhandenen Freiflächen gesichert, indem Schritt für Schritt ein Netz aus landschaftlich reizvollen Wegen und Anlagen aufgebaut und zu einem attraktiven Gesamtbild zusammengeführt wird. Dabei wird die notwendige wirtschaftliche Entwicklung mit dem nachhaltigen Schutz der Umwelt und der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Einklang gebracht.
Claudia Jäger, Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalpark Ballungsraum GmbH, sieht nach eigenen Worten in solchen Projekten eine ideale Gelegenheit, die Landschaft aufzuwerten und damit auch die Bedeutung im Sinne des Regionalparks zu unterstreichen.
Der Regionalpark RheinMain wurde vor mehr als 10 Jahren gegründet, um verbleibende Freiflächen zwischen den Siedlungen im Verdichtungsraum RheinMain zu sichern und für die Erholung suchenden Menschen der Region zu erschließen. Die im Laufe der Jahre entwickelten Ideen liefern bis heute Impulse für die Neugestaltung verschiedener Plätze entlang der Regionalpark-Route Hanau, deren jüngstes Projekt die Neugestaltung der Revisionsschächte "besteigbar" und "beliegbar" war.
Die Baukosten für die Gestaltung der beiden Revisionsschächte beliefen sich insgesamt auf rund 35.500 Euro, dabei gewährt die Dachgesellschaft Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH einen Zweidrittel-Zuschuss, der auch einen Sponsoringbeitrag der Fraport AG umfasst. Ein Drittel der Kosten finanziert die Stadt Hanau selbst.
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