Ein niedrigschwelliges Einstiegsangebot zum Erlernen der deutschen Sprache schaffen und damit beim ersten Schritt zur Integration helfen – das ist das Ziel des Programms „Willkommen mit IMPULS“ der IMPULS Deutschland Stiftung.

Das Projekt ist unter der Regie von Kimberly Saal, städtische Koordination der Sprachangebote für Geflüchtete, vor wenigen Wochen in der städtischen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Sportsfield Housing gestartet. Sechs Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren treffen sich an jedem Mittwoch zum gemeinsamen Spielen. Durch verschiedene Aktivitäten erhalten sie spielerische Anregungen für die sprachliche, kognitive und sensomotorische Entwicklung. Dabei steht vor allem der Spaß im Vordergrund, durch den der Lernprozess unterstützt wird. Mütter und Väter werden aktiv in die Arbeit mit dem Kind einbezogen. Die Eltern sollen in ihren Elternkompetenzen gestärkt und sich der Wichtigkeit des kindlichen Spiels bewusst werden.
Begleitet werden die Treffen von Nuray Yavuz und Tatjana Felk von der Familien- und Jugendberatung der Stadt Hanau, die in dem Projekt als so genannte „Familienbesucherinnen“ fungieren. Durch wöchentliche Hausbesuche sollen sie dabei helfen, dass die Familien Strukturen und Vertrauen zur deutschen Gesellschaft aufbauen können. Bis zu 20 Familien aus der Gemeinschaftsunterkunft sollen in dem mehrstufigen Projekt, das auf ein Jahr angelegt ist, begleitet werden. „Wir wollen Neugierde und Selbstbewusstsein der Kinder fördern und ihnen Spaß am Lernen vermitteln“, nennt Projektkoordinatorin Saal die ersten Schritte des Projekts. Im Moment wird vor allem gespielt – auf von IKEA Hanau eigens für das Projekt gespendeten Teppichen und Kissen.
Foto: Stadt Hanau
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