Zufrieden stellt Oberbürgermeister Claus Kaminsky fest, dass in Hanau die Bundestagswahl ohne besondere Vorkommnisse bewältigt werden konnte.
Bei Bundestagswahlen ist traditionell bundesweit mit der höchsten Wahlbeteilung zu rechnen, die damit verbundenen hohen Anforderungen an die örtlichen Wahlbehörden habe Hanau in bewährter Weise erfüllt.
Seinen Dank richtet der Oberbürgermeister insbesondere an die knapp 600 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Wahllokalen: „Ohne engagiertes Ehrenamt ist die Organisation von demokratischen Wahlen nicht machbar. Dieses ehrenamtliche Engagement ist in unserer heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit und gebührt daher unser aller Respekt.“ In Hanau habe sich „erneut gezeigt, dass weiterhin Bereitschaft zum Engagement für die Allgemeinheit besteht.“ Die 95 Ergebnisse der Hanauer Wahlbezirke konnten überwiegend bis 21 Uhr und damit zügiger als vor vier Jahren ermittelt und an den Kreiswahlleiter weitergegeben werden. Dennoch kam es vereinzelt zu Verzögerungen. Das letzte Ergebnis konnte gegen 22:36 Uhr (vor vier Jahren 23:37 Uhr) übermittelt werden.
Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer wurden vor der Wahl geschult. In 23 Terminen bereiteten Timo Glänzer, Christopher Heil, Arnulf Hochstadt und Walter Siebenhüner die Wahlvorsteher und Schriftführer sowie deren Stellvertreter in bewährtere Weise auf ihre Aufgaben und den Wahltag vor.
Eine besondere Herausforderung war für die Mitarbeiter des Wahlbüros die erhebliche Zunahme von Briefwahlanträgen. Während vor vier Jahren rund 8560 Wählende einen Wahlschein beantragten, baten für die Wahl am vergangenen Sonntag 10.224 Wahlberechtigte – und damit ein Viertel mehr – um das Übersenden von Briefwahlunterlagen.
Aber auch der Einsatz weiterer zahlreicher städtischer Mitarbeiter und MItarbeiterinnen war für das Gelingen des Großprojektes unentbehrlich. Erst mit dem Einsatz des Fahrdienstes des Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service, der Objektbetreuer der städtischen und nichtstädtischen Einrichtungen, der Mitarbeiter des städtischen IT-Service-Centers und des Ordnungsamtes war ein rundum reibungsloser Ablauf des Wahlwochenendes möglich.
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